Beschreibung
Der wissenschaftliche Name für diese Pflanze ist:
Ginkgo biloba.
Der Ginkgo ist sehr leicht zu erkennen.
Die Blätter sind im Sommer grün und sehen aus wie kleine Fächer.
Der Ginkgo-Baum ist eher dünn.
Er kann bis zu 40 Meter hoch werden.
Die Blätter wachsen meist in Büscheln oder Spiralen.
In der Mitte sind die Blätter eingeschnitten.
Die Rinde ist braun-grau und hat hell-braune Risse.
Bei alten Bäumen sind die Risse noch stärker.
Der Ginkgo hat männliche und weibliche Blüten.
Die männlichen Blüten sind braun-grünlich.
Die männlichen Blüten hängen wie Würmer von den Ästen.
Diese Art von Blüten nennt man auch Kätzchen.
Die weiblichen Blüten sind grün.
Die weiblichen Blüten fallen nicht besonders auf.
Am Ginkgo-Baum wachsen runde Samen.
Die Samen haben eine gelbe, fleischige Schale.
Die reifen Samen von einem weiblichen Ginkgo-Baum
riechen stark wie ranzige Butter oder Erbrochenes.
Das ist ein sehr unangenehmer Geruch.
Merkmale
Ginkgo
Ginkgo biloba
Blätter sehen aus wie Fächer
runde, gelbe Samen
starker Geruch bei weiblichen Bäumen
In der Stadt
Der Ginkgo wird gerne in Parks und Gärten gepflanzt.
Meistens werden männliche Bäume dafür genommen.
Denn bei den weiblichen Bäumen haben die reifen Samen
einen stark unangenehmen Geruch.
Der Ginkgo-Baum mag helle und feuchte Wälder.
Wissenswertes
Ginkgo ist kein Laub-Baum und kein Nadel-Baum.
Aber er ist mit Nadel-Bäumen verwandt.
Ginkgo ist die letzte lebende Art von dieser Art von Bäumen.
Im Herbst kann man in Berlin den unangenehmen Geruch
der weiblichen Bäume erleben.
Denn in der Jebenstraße stehen viele weiblichen Ginkgos.
Der Ginkgo blüht von März bis Juni.
Die Samen sind im Oktober und November reif.
Die Blätter können die Durchblutung im Körper fördern.
Darum gibt es Ginkgo auch in Medikamenten.
Der Ginkgo wächst nur im Süd-Westen von China natürlich.
Der Mensch hat Ginkgo aber überall auf der Welt angebaut.
Die fleische Schale von den Samen kann die Haut reizen
und eine allergische Reaktion verursachen.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht bewertet
Quellen
Blatt, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://offene-naturfuehrer.de/web/Datei:Ginkgo_biloba_2.JPG
weibliche Blüte, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://offene-naturfuehrer.de/web/Datei:Ginkgo_biloba_(7).JPG
Rinde, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://offene-naturfuehrer.de/web/Datei:Ginkgo_biloba_(11).JPG
Mitchell, A. (1975) Die Wald- und Parkbäume Europas. Ein Bestimmungsbuch, Hamburg und Berlin: Verlag Paul Parey.
Roloff, A. (2013) Bäume in der Stadt. Besonderheiten - Funktion - Nutzen - Arten - Risiken, Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer.
Roth, L., Daunderer, M. & Kormann, K. (2008) Giftpflanzen - Pflanzengifte. Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen, Hamburg: Nikol Verlag.
Seite „Ginkgo“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 04.04.2016, 21:50 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ginkgo&oldid=153175575 (Abgerufen: 15.04.2016).