Beschreibung
Der Hecken-Windenknöterich kann bis zu drei Meter lange Stängel haben.
Die Blätter stehen wechselständig am der Sprossachse. Sie sind spieß- oder pfeilförmig. Am Grunde des Blattstiels ist eine Nektargrube.
Der Stängel wächst rechts-windend, kriechend oder kletternd. Er ist hin und her gebogen, rund und glatt.
Die Blüten sind klein, unscheinbar und grünlich weiß oder rötlich überlaufen. Sie wachsen in Gruppen in ährenartigen Blütenständen.
Die Früchte sind schwarze, glänzende Nüsse. Sie sind kantig eiförmig. Im unreifen Zustand haben sie häutige Flügel.
Merkmale
Hecken-Windenknöterich
Fallopia dumetorum
runder Stängel
glänzende Früchte
kriechend oder kletternd
In der Stadt
Wie der Name schon vermuten lässt, kommt der Hecken-Windenknöterich zerstreut bis häufig an Hecken und Gebüschen sowie Waldsäumen und Lichtungen vor. Er wächst aber auch an Ufergebüschen. Er bevorzugt feuchte, nährstoffreiche Standorte mit Sand- und Lehmböden.
Wissenswertes
Die Flügel an den Früchten dienen der Windausbreitung.
Die Blüten sind nur bei Sonnenschein geöffnet.
An Ufersäumen bildet er teilweise undurchdringliche Dickichte, ähnlich wie der verwandte Japanische Flügelknöterich.
Die Blütezeit ist von Juli bis September.
Er ist eine einjährige Pflanze, d.h. er blüht nur einmal und stirbt nach der Reifung der Samen ab.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Der Hecken-Windenknöterich kommt in den gemäßigten Breiten Eurasiens vor. Er ist in Deutschland einheimisch.
Quellen
Blätter und unreife Früchte, Rasbak, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heggeduizendknoop.jpg
Habitus, Stefan.lefnaer, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fallopia_dumetorum_sl6.jpg
Habitus, AnRo0002, CC0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:20120828Staden_Saarbruecken8.jpg
Kammer, P. M. (2016) Pflanzen einfach bestimmen. Schritt für Schritt einheimische Arten kennenlernen, Bern: Haupt Verlag.
Spohn, M., Golte-Bechtle, M. & Spohn, R. (2015) Was blüht denn da? Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.
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