Tragopogon pratensis

Wiesen-Bocksbart

Habitus (CC BY-SA 3.0) Archenzo

Beschreibung

Der Wiesenbocksbart wird bis zu 70 cm hoch.

Die Blätter sind am Stängel einzeln und abwechselnd angeordnet (wechselständig). Sie sind schmal, linealisch und lang zugespitzt.

Der Spross, der den Blütenkorb trägt, ist hohl und kann am oberen Ende leicht verdickt sein.

Auf den ersten Blick kann der Blütenkorb für die Blüte gehalten werden. Die Scheinblüte besteht aus zahlreichen, einzelnen, gelben Zungenblüten. Der Blütenkorb ist von grünlichen Hüllblättern umgeben, die in etwa so lang sind wie die Blüten.

Die Pflanze bildet kleine, geschnäbelte, nussähnliche Früchte mit einem gefiederten Haarkranz.

Merkmale

Wiesen-Bocksbart

Tragopogon pratensis
  • Milchsaft

  • kaum verdickter Stängel unter dem Blütenkopf

Blütenstand (CC BY-SA 3.0) Fritzelblitz

In der Stadt

Der Wiesenbocksbart ist häufig auf nährstoffreichen Wiesen und in unkrautbewachsenen Gärten zu finden. Er bevorzugt warme, mäßig frische, halbschattige und nährstoffreiche Standorte.

Wissenswertes

  • Die Blütenkörbe öffnen sich am frühen Morgen und schließen sich bereits zur Mittagszeit.

  • Die jungen Sprossen können wie Spargel zubereitet werden.

  • Die zuckerhaltigen Blätter können roh im Salat gegessen werden.

  • Er blüht von Mai bis Juli.

  • Die schirmartigen Haare an den Früchten sind besonders groß, können weit fliegen und dienen damit der Ausbreitung über größere Distanzen.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
  • Der wissenschaftliche Gattungsname lässt sich aus dem griechischen Wort tragos = Bock und pogon = Bart ableiten.

  • Er ist nahe mit der Schwarzwurzel verwandt. Seine Wurzel ist ebenfalls essbar.

Fruchtstand (CC BY-SA 3.0) Ejdzej

Quellen

Habitus, Archenzo, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:TragopogonPratensisFlowers.jpg

Blütenstand, Fritzelblitz, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tragopogon_pratensis_flower.jpg

Fruchtstand, Ejdzej, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tragopogon_pratensis-Ejdzej-2006-C.jpg

Fleischhauer, S. G., Guthmann, J. & Spiegelberger, R. (2007) Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden, Baden und München: AT Verlag.

Lippert, W. & Podlech, D. (1993) GU Naturführer. Blumen: die wichtigen Blütenpflanzen Mitteleuropas erkennen und bestimmen, München: Gräfe und Unzer Verlag.

Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.

Seite „Wiesen-Bocksbart“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29.06.2016, 19:41 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wiesen-Bocksbart&oldid=155736912 (Abgerufen: 22.09.2016).