Beschreibung
Der wissenschaftliche Name für diesen Baum ist:
Juglans regia.
Das Wort gemein bedeutet hier nicht sowas wie böse.
Das Wort gemein kommt hier von dem Wort allgemein.
Die gemeine Walnuss hat im Sommer grüne Blätter.
Der Baum kann bis zu 30 Meter hoch werden.
Die Blätter wachsen immer abwechselnd am Zweig.
Ein Blatt besteht aus 5 bis 9 kleineren Teil-Blättern.
Die Teil-Blätter sind länglich und oval.
Das kleine Blatt am Ende ist etwas größer und hat einen Stiel.
Der Stamm ist oft schief.
Die Rinde am Stamm ist am Anfang glatt und dunkel-grau.
Später wird die Borke schwarz-grau und bekommt viele Risse.
Die Borke ist die äußerste Schicht von der Rinde.
Die gemeine Walnuss hat männliche und weibliche Blüten.
Die männlichen Blüten sind braun-grünlich.
Die männlichen Blüten hängen wie Würmer von den Ästen.
Diese Art von Blüten nennt man auch Kätzchen.
Die weiblichen Blüten sind grün.
Die weiblichen Blüten fallen nicht besonders auf.
Die Früchte von diesem Baum sind die Walnüsse.
Viele Menschen kennen Walnüsse.
Die Walnüsse haben erst eine grüne und glatte Schale.
Später wird die Schale braun.
Im Herbst platzt die Schale auf.
Und die Walnüsse fallen heraus.
Merkmale
Gemeine Walnuss
Juglans regia
Beim Zerreiben riechen die Blätter stark
Walnuss als große, runde Früchte
In der Stadt
Die Walnüsse kann man essen.
Darum mögen Menschen die gemeine Walnuss als Baum im Garten.
Die gemeine Walnuss mag gerne einen feuchten Boden
aus Lehm oder Ton.
Der Boden sollte viele Nährstoffe und Kalk haben.
Die gemeine Walnuss ist kann Kälte und Frost nicht so gut ab.
In der Stadt ist es aber oft nicht so kalt.
Darum wächst der Baum in der Stadt gut.
Wissenswertes
Die gemeine Walnuss wird bis zu 200 Jahre alt.
Die gemeine Walnuss blüht von April bis Mai.
Die Früchte sind von September bis Oktober reif.
Walnüsse essen ist sehr gesund.
Walnüsse sollen vor der Krankheit Diabetes schützen.
Und sie sollen vor einem hohen Blut-Druck bei Stress schützen.
In der christlichen Religion ist die Walnuss
ein Symbol für die Fruchtbarkeit und für Frauen.
Die gemeine Walnuss kommt aus dem Gebiet ums Mittelmeer
und aus dem Nahen Osten.
Das Land Syrien gehört zum Beispiel zum Nahen Osten.
Menschen haben die gemeine Walnuss aber schon vor vielen
hundert Jahren nach Europa und Amerika gebracht.
Die gemeine Walnuss wird vor allem für ihre Früchte angebaut.
Aber auch das Holz wird gerne für Möbel genommen.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Quellen
Blatt, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://offene-naturfuehrer.de/web/Datei:Juglans_regia_(10).JPG
männliche Blüte, Kruczy89, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Juglans_regia_-_male_inflorescences.jpg
Frucht, Böhringer Friedrich, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Juglans_regia_Echte_Walnussfrucht_1.jpg
Aas, G. & Riedmiller, A. (2002) Laubbäume. Bestimmen – Kennenlernen – Schützen, Bindlach: Gondrom Verlag.
Amann, G. & Richter, P. (1962) Bäume und Sträucher des Waldes, Melsungen: Verlag J. Neumann – Neudamm.
Quartier, A. (1989) Bäume und Sträucher, München: BLV.
Roloff, A. (2013) Bäume in der Stadt. Besonderheiten - Funktion - Nutzen - Arten - Risiken, Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer.
Seite „Echte Walnuss“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18.04.2016, 13:36 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Echte_Walnuss&oldid=153586937 (Abgerufen: 21.04.2016).
Umweltforschungszentrum Leipzig - Halle GmbH, Sektion Biozönoseforschung (o.J.) Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora von Deutschland, URL: www.biolflor.de (Abgerufen: 20.04.2016).
Seite "Juglans regia". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29.03.2021, 06:26 UTC. URL: https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Juglans_regia&oldid=992228678 (Abgerufen: 16.04.2021).