Juglans regia

Gemeine Walnuss

Echte Walnuss

Blatt (CC BY-SA 4.0) Alice Kracht

Beschreibung

Die Gemeine Walnuss ist ein sommergrüner Baum mit einer ausladenden Krone. Sie kann bis zu 30 Meter hoch werden.

Die Blätter wachsen am Zweig versetzt zueinander (wechselständig). Ein Blatt besteht aus fünf bis neun kleineren, länglich ovalen Teilblättern (unpaarig gefiedert). Das Endblättchen hat einen Stiel und ist etwas größer.

Der knorrige Baum hat oft einen schiefen Stamm. Die Rinde ist anfangs glatt und dunkelgrau und bekommt später eine schwarzgraue, tiefrissige Netzborke.

Sie hat männliche und weibliche Blüten. Die männlichen Blüten sind braun-grünlich und hängen in länglichen Blütenständen ("Kätzchen"). Die weiblichen Blüten sind grün und unscheinbar.

Die Frucht ist als Walnuss sehr bekannt. Sie sind zunächst von einer grünen, glatten und später braun werdenden Schale umgeben. Im Herbst springt die Schale auf und die verholzten Steinfrüchte mit einem Samen im Inneren ("Walnusskern") fallen heraus.

Merkmale

Gemeine Walnuss

Juglans regia
  • aromatischer Blattgeruch beim Zerreiben

  • große, runde Früchte (Walnuss)

männliche Blüte (CC BY-SA 3.0) Kruczy89

In der Stadt

Die Gemeine Walnuss ist durch die essbaren Walnüsse ein beliebter Gartenbaum. Sie bevorzugt feuchte, nährstoff- und kalkreiche Lehm- und Tonböden. Da sie gegen Winterkälte und Spätfröste sehr empfindlich ist, wächst sie im milden Stadtklima gut.

Wissenswertes

  • Sie wird bis zu 200 Jahre alt.

  • Sie blüht von April bis Mai.

  • Die Fruchtreife ist im September bis Oktober.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
  • Nutzung:

    Der Verzehr von Walnüssen soll vor Diabetes und zu hohem Blutdruck in Stresssituationen schützen.

  • Im Christentum gilt sie als Symbol der Fruchtbarkeit und der Frau.

  • Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und dem Nahen Osten. Kultivierte Walnussbäume wurden sehr früh, in römischer Zeit oder früher, in West- und Nordeuropa und im 17. Jahrhundert von englischen Kolonisten in die USA eingeführt.

  • Der Anbau der Walnuss erfolgt in erster Linie wegen des Fruchtertrags, aber auch das Holz ist im Möbelbau begehrt.

Frucht (CC BY-SA 2.5) Böhringer Friedrich

Quellen

Blatt, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://offene-naturfuehrer.de/web/Datei:Juglans_regia_(10).JPG

männliche Blüte, Kruczy89, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Juglans_regia_-_male_inflorescences.jpg

Frucht, Böhringer Friedrich, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Juglans_regia_Echte_Walnussfrucht_1.jpg

Aas, G. & Riedmiller, A. (2002) Laubbäume. Bestimmen – Kennenlernen – Schützen, Bindlach: Gondrom Verlag.

Amann, G. & Richter, P. (1962) Bäume und Sträucher des Waldes, Melsungen: Verlag J. Neumann – Neudamm.

Quartier, A. (1989) Bäume und Sträucher, München: BLV.

Roloff, A. (2013) Bäume in der Stadt. Besonderheiten - Funktion - Nutzen - Arten - Risiken, Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer.

Seite „Echte Walnuss“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18.04.2016, 13:36 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Echte_Walnuss&oldid=153586937 (Abgerufen: 21.04.2016).

Umweltforschungszentrum Leipzig - Halle GmbH, Sektion Biozönoseforschung (o.J.) Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora von Deutschland, URL: www.biolflor.de (Abgerufen: 20.04.2016).

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