Beschreibung
Der Aurorafalter ist weiß mit einem schwarzen Punkt auf der Flügelmitte. Die Unterseite der Vorderflügel ist blasser gefärbt und die Unterseite der Hinterflügel ist unregelmäßig olivgrün, gelb und weiß gemustert.
Die Männchen erkennt man an den auffälligen, orangen Vorderflügelspitzen.
Bei den Weibchen sind die Vorderflügelspitzen dunkelgrau.
Die Raupe wird bis zu drei Zentimter lang und ist blaugrün bis weiß.
Merkmale
Aurorafalter
Anthocharis cardamines
schwarzer Punkt auf Flügelmitte
orange Vorderflügelspitzen beim Männchen
Verwechslungsarten
Resedafalter
Pontia edusa
In der Stadt
Der natürliche Lebensraum des Aurorafalters umfasst feuchte Wiesen, Waldrandbereiche und Laubmischwälder. In der Stadt kann man ihn überwiegend in Parks, auf Wiesen und an Waldrändern antreffen.
Wissenswertes
Die Raupen des Aurorafalters sind strikte Einzelgänger und meiden die Gesellschaft von Artgenossen.
Die holzartige, längliche Puppe wird am Stängel der Wirtspflanze gebildet und ähnelt einem Pflanzendorn.
Der deutsche Artname "Aurora" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Morgenröte. Hiermit wird auf die intensive Färbung des Männchens verwiesen.
Der wissenschaftliche Artname bezieht sich auf die Pflanzengattung Cardamine (Schaumkräuter), deren Blätter die Hauptnahrung der Raupen sind.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Quellen
Männchen, Andreas Eichler, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2013.04.29.-13-Kuehkopf_Stockstadt-Aurorafalter-M%C3%A4nnchen.jpg
Unterseite (Männchen), Quartl, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anthocharis_cardamines_qtl1.jpg
Weibchen, Haeferl, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien-Penzing_-_beim_Silbersee_-_Ruprechtskraut_(Geranium_robertianum)_mit_weiblichem_Aurorafalter.jpg
Nuß, M. & Bauer, F. (2019) Aurorafalter (Anthocharis cardamines (Linnaeus, 1758)), URL: https://www.insekten-sachsen.de/Pages/TaxonomyBrowser.aspx?Id=440867 (Abgerufen: 24.03.2021).
Settele, J., Steiner, R., Reinhardt, R. & Feldmann, R. (2005) Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands, Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer.
Kolligs, D. (2014) Schmetterlinge Norddeutschlands. 100 Tagfalter, Kiel: Wachholtz Verlag.
Seggewiße, E. & Wyman, H.-P. (2015) Schmetterlinge entdecken, beobachten, bestimmen: die 160 häufigsten tagaktiven Arten Mitteleuropas, Bern: Haupt Verlag.
Gerstmaier, R. (2003) Schmetterlinge. Sicher bestimmen mit Foto und Zeichnung, Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.
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