Senecio vernalis

Frühlings-Greiskraut

Frühlings-Kreuzkraut

Habitus (CC BY-SA 3.0) I, Hugo.arg

Beschreibung

Das Frühlings-Greiskraut kann einen halben Meter hoch werden.

Die Laubblätter sind spaltig mit grob und kraus gezähnten Abschnitten.

Der Stängel und die Blätter sind anfangs spinnwebig-wollig behaart, später werden sie kahl.

Die Blüten sind gelb.

Die kleinen, nussähnlichen Früchte haben einen weißen Haarkranz.

Merkmale

Frühlings-Greiskraut

Senecio vernalis
  • giftig

  • grob gezähnte Blätter

Verwechslungsarten

Jakobs-Greiskraut

Senecio jacobaea
Die Blattlappen des Jakobs-Greiskraut sind nicht oder kaum gezähnt.

Wasser-Greiskraut

Senecio aquaticus
Die unteren Blätter des Wasser-Greiskraut sind ungeteilt oder haben einen großen Endabschnitt.
Habitus (CC BY-SA 4.0) Zeynel Cebeci

In der Stadt

Das Frühlings-Greiskraut wächst auf Äckern, Kleefeldern, Brachland und Schuttplätzen sowie an Wegen. Es bevorzugt mäßig trockene, meist kalkarme, auch salzhaltige Böden. Es kommt zerstreut in Tieflagen vor, vor allem im Norden und Nordosten.

Wissenswertes

  • Die Blütezeit ist von Mai bis November.

  • Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch Insekten. Die Samen werden durch den Wind ausgebreitet.

  • Das Frühlings-Greiskraut kann vom Rostpilz befallen werden.

  • Es ist eine einjährige Pflanze, d.h. es blüht nur für einen Sommer und stirbt nach der Reifung der Samen ab.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht bewertet
  • Das Frühlings-Greiskraut stammt ursprünglich aus warmen Sandsteppen im südlichen Osteuropa und Vorderasien. Es kam etwa 1850 nach Deutschland und ist somit eine nicht-einheimische Pflanze (Neophyt).

  • Alle Pflanzenteile sind giftig. Das Gift kann die Leber schädigen und Krebs auslösen. Die Vergiftungserscheinungen können sogar noch durch Kuhmilch erfolgen.

Habitus (CC BY-SA 2.5) Darkone

Quellen

Habitus, I, Hugo.arg, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Senecio_vernalis001.JPG

Habitus, Zeynel Cebeci, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Senecio_vernalis_-_Eastern_groundsel_-_Kanaryaotu_01.jpg

Habitus, Darkone, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fr%C3%BChlings-Greiskraut_(Senecio_vernalis)_2.jpg

Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=5514& (Abgerufen: 03.09.2018).

Spohn, M., Golte-Bechtle, M. & Spohn, R. (2015) Was blüht denn da? Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.

Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.

Seitz, B., Ristow, M., Meißner, J., Machatzi, B. & Sukopp, H. (2018) Rote Liste und Gesamtartenliste der etablierten Farn- und Blütenpflanzen von Berlin. In: Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege / Senatsverwaltung für Umwelt, Klima und Verkehr (Hrsg.) Rote Listen der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere von Berlin, URL: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/artenschutz/artenlisten-rote-listen/farn-und-bluetenpflanzen/ (Abgerufen: 26.03.2021).

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