Beschreibung
Brust und Bauch sind bei der Kohlmeise gelb gefärbt mit einem mittigen schwarzen Brustband. Auffällig sind auch der schwarz-weiße Kopf und die graublauen Flügel.
Die Männchen sind bei genauerem Hinsehen relativ gut am breiteren schwarzen Brustband von den Weibchen zu unterscheiden.
Merkmale
Kohlmeise
Parus major
Gefieder gelb, schwarz, blau und weiß
Gesang
Frommolt, CC BY-SA 3.0
In der Stadt
Aufgrund ihrer großen Anpassungsfähigkeit ist die Kohlmeise in zahlreichen Lebensräumen mit altem Baumbestand oder künstlichen Nisthöhlen zu finden. Der Bruterfolg von Kohlmeisen ist in Gärten jedoch geringer als im Wald, da Raupen, die Hauptnahrung der Jungen, von Gärtern oft bekämpft werden. Auch bieten moderne oder sanierte Gebäude kaum noch Nistplätze und ältere Baumbestände werden oft aus Sicherheitsgründen gefällt.
Im Winter suchen Kohlmeisen gerne Futterstellen und insbesondere Meisenknödel auf.
Wissenswertes
Die Kohlmeise ist die größte und häufigste heimische Meisenart.
Sie imitieren andere Vögellaute und sogar Handyklingeltöne.
Der Gesang beginnt von Januar bis Juni ca. 30 Minuten vor Sonnenaufgang.
Kohlmeisen schlafen im Winter in einzelnen Schlafhöhlen. Die Männchen bringen ihr Weibchen zur Schlafhöhle und holen es wieder ab um Fremdgehen zu verhindern.
Die Kohlmeise ist ganzjährig in Deutschland zu beobachten.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Quellen
Habitus , Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Great-Tit.jpg
im Flug, Paweł Kuźniar, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Parus_major_in_flight_01.jpg
Habitus , Darkone, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Great_Tit_(Parus_major)_1.jpg
Seite „Kohlmeise“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 04.02.2021, 13:19 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kohlmeise&oldid=208429258 (Abgerufen: 11.02.2021).
Artenfinder (2016) Parus major (Kohlmeise), URL: https://arteninfo.net/elearning/voegel/speciesportrait/3132 (Abgerufen: 18.04.2016).
NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. (2016) Vogeluhr, URL: https://www.nabu.de/nabu_vogeluhr2/index.php?iframed=1 (Abgerufen: 10.02.2021).
Witt, K. & Steiof, K. (2013) Rote Liste und Liste der Brutvögel von Berlin, 3. Fassung, 15.11.2013. In: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V. (Hrsg.) Berliner Ornithologischer Bericht, Band 23, Berlin: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V., 1-23.
NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. (2016) Rote Liste der Brutvögel Deutschlands. 5. Fassung, veröffentlicht August 2016, URL: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/rote-listen/10221.html (Abgerufen: 07.04.2017).