Ficaria verna

Gewöhnliches Scharbockskraut

Knöllchen-Scharbockskraut

Habitus (CC BY-SA 3.0) H. Zell

Beschreibung

Das Gewöhnliche Scharbockskraut kann bis zu 20 cm hoch werden.

Die Blätter sind rundlich bis herzförmig. Sie haben eine glänzende Oberfläche und einen stumpf gezähnten Blattrand. Sie stehen einzeln und abwechselnd am Stängel (wechselständig).

Der Stängel ist aufrecht bis niederliegend, hohl und wurzelt oft an den Knoten.

Die Blüten sind gelb und haben zahlreiche Staubblätter in der Blütenmitte.

Die Teilfrüchte stehen sternförmig angeordnet und bilden eine Sammelbalgfrucht.

Merkmale

Gewöhnliches Scharbockskraut

Ficaria verna
  • giftig

  • rundliche Blatter

  • gelbe Blüten mit vielen Staubblättern

Habitus (CC BY-SA 4.0) GT1976

In der Stadt

Das Gewöhnliche Scharbockskraut kommt häufig in städtischen Laubwäldern und Gebüschen vor. Es bevorzugt mäßig feuchte bis feuchte Standorte.

Wissenswertes

  • Das Scharbockskraut gehörte früher zum Reiseproviant für die Seefahrer, da es sehr viel Vitamin C enthält und eine gute Möglichkeit war Skorbut vorzubeugen.

  • Der Name Scharbockskraut leitet sich von dem altdeutschen "Scharbock" = Skorbut ab.

  • Es blüht von März bis Mai.

  • Es wird mehrere Jahre alt und blüht und fruchtet im Allgemeinen jährlich (ausdauernde Pflanze).

  • Die Blüten werden von Insekten bestäubt.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
  • Alle Pflanzenteile sind giftig. Allerdings soll der Gehalt an Giftstoffen vor der Blüte noch so gering sein, sodass die Pflanze zu diesem Zeitpunkt essbar ist.

Blüte (CC BY-SA 3.0) Kruczy89

Quellen

Habitus, H. Zell, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ficaria_verna_002.JPG

Habitus, GT1976, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2018-04-09_(102)_Brachycera_on_Ficaria_verna_(lesser_celandine)_at_Bichlh%C3%A4usl_at_Haltgraben_in_Frankenfels.jpg

Blüte, Kruczy89, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ficaria_verna_01.jpg

Eggenberg, S. & Möhl, A. (2007) Flora Vegetativa: Ein Bestimmungsbuch für Pflanzen der Schweiz im blütenlosen Zustand, Bern, Stuttgart, Wien: Haupt Verlag.

Spohn, M., Golte-Bechtle, M. & Spohn, R. (2015) Was blüht denn da? Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.

Jäger, E. J. (2011) Rothmaler - Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen: Grundband, Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.

Kammer, P. M. (2016) Pflanzen einfach bestimmen. Schritt für Schritt einheimische Arten kennenlernen, Bern: Haupt Verlag.

Lippert, W. & Podlech, D. (1993) GU Naturführer. Blumen: die wichtigen Blütenpflanzen Mitteleuropas erkennen und bestimmen, München: Gräfe und Unzer Verlag.

Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.

Seite „Scharbockskraut“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 06.02.2017, 15:26 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Scharbockskraut&oldid=162378208 (Abgerufen: 17.02.2017).

Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=21893& (Abgerufen: 17.02.2017).