Beschreibung
Der Feld-Klee kann bis zu 30 Zentimeter hoch werden.
Die Blätter bestehen aus drei Teilblättchen (dreizählig gefiedert). Die Blättchen sind eiförmig. Sie sind vorne am Rand gezähnt, haben aber keine Spitze vorne am Blatt. Das mittlere Blatt ist länger gestielt als die seitlichen Teilblätter.
Der Stängel wächst aufrecht oder liegend. Er ist oft rötlich oder bräunlich überzogen.
Die Blüten stehen zahlreich in kugeligen Blütenständen. Die Einzelblüten sind hellgelb. Sie bestehen aus fünf Blütenblättern (Kronblätter), die eine typische Schmetterlingsblüte bilden. Das große obere Kronblatt ist die Fahne und steht nach oben ab. Die zwei kleineren, seitlichen Kronblätter sind die Flügel. Die zwei unteren Blätter bilden ein hohles Schiffchen, das die Staubbeutel und Stempel umgibt.
Die Früchte sind Hülsenfrüchte. Sie bleiben umhüllt von der verblühten und vertrockneten Blüte, die nicht abfällt.
Merkmale
Feld-Klee
Trifolium campestre
dreizählige Blätter
rundliche, gelbe Blütenköpfe
Teilblättchen ohne Spitze
In der Stadt
Der Feld-Klee bevorzugt warme, eher trockene Standorte mit stickstoffarmen, sandigen oder steinigen Böden. In der Stadt wächst er auf Magerrasen, Sandflächen, an Wegen und Böschungen und auf Bahnschotter. Gelegentlich ist er auch in Saatgutmischungen für Park und Gartenrasen enthalten.
Wissenswertes
Die Blüten haben Bereiche, die UV-Licht absorbieren und solche die es reflektieren. Dadurch wirken sie auf Bienen zweifarbig.
Die verwelkten, ausgetrockneten Blütenhüllen bilden um die Früchte eine lockere Hülle, die als Flugorgan zur Verbreitung der Früchte dienen.
Für die Familie der Hülsenfrüchtler ist ein Zusammenleben mit Wurzelknöllchenbakterien typisch. Die Bakterien versorgen die Pflanze mit Stickstoff. Da die Bakterien für die Stickstoffbindung eine Pflanze benötigen, wirkt sich dieses Zusammenleben auf beide Arten positiv aus (Symbiose).
Die Blütezeit ist von Juni bis September.
Er ist eine einjährige Pflanze, d.h. er blüht nur für einen Sommer und stirbt nach der Reifung der Samen ab.
Die Bestäuber sind Honigbienen, Fliegen und Schmetterlinge. Auch spontane Selbstbestäubung ist erfolgreich. Nach der Bestäubung senkt sich die große Fahne und verschließt den Blüteneingang.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Der Feld-Klee ist in Mitteleuropa einheimisch.
Er wird gelegentlich als Futterpflanze angebaut.
Quellen
Habitus, Bernd Haynold, CC BY-SA 3.0 , https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Trifolium_campestre_300907.jpg
Habitus, Sten Porse, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Trifolium-campestre-flowering.jpg
Blüte und Blatt, Tocekas, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Trifolium_campestre_4.jpg
Kammer, P. M. (2016) Pflanzen einfach bestimmen. Schritt für Schritt einheimische Arten kennenlernen, Bern: Haupt Verlag.
Roth, L., Daunderer, M. & Kormann, K. (2008) Giftpflanzen - Pflanzengifte. Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen, Hamburg: Nikol Verlag.
Spohn, M., Golte-Bechtle, M. & Spohn, R. (2015) Was blüht denn da? Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.
Seite „Feld-Klee“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20.04.2017, 22:52 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Feld-Klee&oldid=164768593 (Abgerufen: 20.03.2018).
Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=6025& (Abgerufen: 20.03.2018).