Beschreibung
Die Wasser-Minze kann bis zu einen Meter hoch werden.
Die Blätter sind eiförmig. Der Blattrand ist unregelmäßig gesägt. Die Oberfläche ist weich behaart. Sie stehen einander gegenüber am Stängel (gegenständig). Beim Zerreiben verströmen sie einen aromatischen Geruch nach Pfefferminz.
Der Stängel ist aufrecht, vierkantig und meist verzweigt. Innen ist er hohl und häufig rötlich überlaufen. Er bildet zahlreiche Ausläufer.
Die Blüten stehen in kugeligen Teilblütenständen. Sie sind rosa bis hellviolett mit einer fünfzähligen Krone. Die einzelnen Blütenblätter können unterschiedlich stark miteinander verwachsen sein und bilden eine Lippenblüte.
Die Pflanze bildet kleine, einsamige, nussähnliche Teilfrüchte (Klausen). Sie sitzen immer zu viert im Kelch der Blüte.
Merkmale
Wasser-Minze
Mentha aquatica
viele kleine rosa bis violette Blüten
aromatischer Minzduft
In der Stadt
In der Stadt ist die Wasser-Minze an Ufern und Gräben sowie auf Nasswiesen häufig. Sie bevorzugt nasse und zeitweise überschwemmte, mäßig nährstoffreiche tonhaltige Böden.
Sie kann gesammelt und wie die sehr nahe verwandte Pfeffer-Minze verwendet werden.
Wissenswertes
Die ätherischen Öle haben eine beruhigende Wirkung.
Die Pfeffer-Minze ist eine Kreuzung der Wasser-Minze und der Grünen Minze.
Sie blüht von Juni bis Oktober.
Sie wird mehrere Jahre alt und blüht und fruchtet im Allgemeinen jährlich (ausdauernde Pflanze).
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Die Inhaltsstoffe der Minzen wirken positiv bei Magen-Darm-Beschwerden.
Quellen
Habitus, Kristian Peters -- Fabelfroh, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mentha_aquatica_bluete.jpeg
Blütenstand, Jörg Hempel, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mentha_aquatica_LC0169.jpg
Habitus, Joël van der Loo, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mentha_aquatica_Meinerswijk.jpg
Spohn, M., Golte-Bechtle, M. & Spohn, R. (2015) Was blüht denn da? Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.
Fleischhauer, S. G., Guthmann, J. & Spiegelberger, R. (2007) Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden, Baden und München: AT Verlag.
Lippert, W. & Podlech, D. (1993) GU Naturführer. Blumen: die wichtigen Blütenpflanzen Mitteleuropas erkennen und bestimmen, München: Gräfe und Unzer Verlag.
Needon, C. & Petermann, J. (1991) Urania-Naturführer Pflanzen, Leipzig, Jena, Berlin: Urania-Verlag.
Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.
Scherf, G. (2006) Wildpflanzen neu entdecken, München: BLV.
Seite „Wasserminze“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11.09.2016, 10:25 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wasserminze&oldid=157834788 (Abgerufen: 15.12.2016).