Beschreibung
Das Busch-Windröschen blüht im zeitigen Frühling. Es wird bis zu 25 cm hoch, ist also eher klein, aber aufgrund ihrer hellen Blüten gut sichtbar.
Die Blätter sind in drei Teile gegliedert und haben unregelmäßige, grobe Einschnitte. Drei dieser Blätter sitzen gut sichtbar am oberen Teil des Stängels. Die typischen bodennahen Blätter fehlen während der Blütezeit.
Der Blütenstiel ist mit einzelnen feinen Haaren besetzt. Unter der Erde breitet sich das Busch-Windröschen mit einem verzweigten Wurzelspross aus. Er ist flach und kriechend. So entstehen im Frühjahr oft ganze Teppiche aus Blüten.
Meist trägt jede Pflanze nur eine einzige Blüte. Sie ist weiß, manchmal leicht rosa gefärbt, und hat zwischen sechs und zwölf Blütenblätter. In der Mitte sitzen zahlreiche gelbe Staubblätter.
Nach der Blüte entstehen kleine, rundliche Nüsschen mit einer dichten Behaarung.
Merkmale
Busch-Windröschen
Anemone nemorosa
giftig
meist eine weiße Blüte
tief dreiteilige Blätter
In der Stadt
Das Busch-Windröschen liebt den Halbschatten. Deshalb findet man es vor allem in Laubwäldern, größeren Parks, an Hecken oder auf schattigen Wiesen. Es bevorzugt feuchte Böden, die reich an Kalk sind.
Wissenswertes
- Blütezeit:
März bis April
- Lebensform:
mehrjährig - die Pflanze blüht und fruchtet im Allgemeinen jährlich (ausdauernde Pflanze).
- Verbreitung:
Die Pflanze ist im westlichen und mittleren Europa sowie in Teilen Asiens verbreitet.
Die ganze Pflanze ist giftig.
Der lateinische Name setzt sich aus dem griechischen Wort "anemona" = Wind und lateinischem "nemorosa" = Wald zusammen.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Quellen
Habitus, J. Patrick Fischer, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Blume_in_Wildbad_06.jpg
Blüte, Dominicus Johannes Bergsma, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bosanemoon_(Anemone_nemorosa)_(d.j.b.).jpg
Blätter, Julia Kruse, CC BY-SA 3.0, https://species-id.net/openmedia/File:Anemone_nemorosa_JuliaKruse.jpg
Eggenberg, S. & Möhl, A. (2007) Flora Vegetativa: Ein Bestimmungsbuch für Pflanzen der Schweiz im blütenlosen Zustand, Bern, Stuttgart, Wien: Haupt Verlag.
Spohn, M., Golte-Bechtle, M. & Spohn, R. (2015) Was blüht denn da? Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.
Jäger, E. J. (2011) Rothmaler - Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen: Grundband, Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
Kammer, P. M. (2016) Pflanzen einfach bestimmen. Schritt für Schritt einheimische Arten kennenlernen, Bern: Haupt Verlag.
Lippert, W. & Podlech, D. (1993) GU Naturführer. Blumen: die wichtigen Blütenpflanzen Mitteleuropas erkennen und bestimmen, München: Gräfe und Unzer Verlag.
Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.
Seite „Buschwindröschen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 01.03.2017, 13:19 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Buschwindr%C3%B6schen&oldid=163132595 (Abgerufen: 06.03.2017).