Solanum nigrum

Schwarzer Nachtschatten

Habitus (CC BY 2.0) John Tann

Beschreibung

Der Schwarze Nachtschatten kann über einen halben Meter hoch werden.

Die Blätter sind eiförmig oder dreieckig. Sie haben Blattstiele. Der Blattrand ist meist buchtig gezähnt.

Der Stängel kann niederliegend oder aufrecht wachsen.

Die Blüten haben fünf weiße Kronblätter, die bis zur Hälfte miteinander verwachsen sind. Die gelben Staubblätter sind deutlich sichtbar.

Die Pflanze bildet schwarze Beeren. In seltenen Fällen können sie auch grünlichgelb sein.

Merkmale

Schwarzer Nachtschatten

Solanum nigrum
  • giftig

  • deutlich sicherbare, gelbe Staubblätter

Früchte (CC BY-SA 3.0) Harald Hubich

In der Stadt

Der Schwarze Nachtschatten wächst auf Schuttplätzen, Äckern und in Gärten. Er ist verbreitet und gut an unterschiedliche Umweltverhältnisse angepasst. Längere Trockenperioden kann er jedoch nicht überstehen.

Wissenswertes

  • Die Blütezeit ist von Juni bis Oktober.

  • Hühner können nach dem Fressen seiner giftigen, unreifen Beeren verenden. Daher hat sich auch der Name "Hühnertod" eingebürgert.

  • Er ist eine einjährige Pflanze. Das bedeutet die Pflanze stirbt im ersten Jahr nach der Reifung der Samen ab.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
  • Er wird häufig als Giftpflanze kategorisiert. Die Konzentration seiner Giftstoffe ist aber vermutlich abhängig vom Alter der Pflanze sowie vom Klima und Bodentyp, in dem sie wächst. So lässt sich erklären, dass er mal als Giftpflanze, aber auch als Nahrungsmittel gilt.

Blüten (CC BY 2.0) Juni aus Kyoto

Quellen

Habitus, John Tann, CC BY 2.0, https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Nachtschatten#/media/Datei:Black_nightshade_flower_(3438091564).jpg

Früchte, Harald Hubich , CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Nachtschatten#/media/Datei:Solanum_nigrum_leafs_flowers_fruits.jpg

Blüten, Juni aus Kyoto, CC BY 2.0, https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Nachtschatten#/media/Datei:Solanum_nigrum.jpg

Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.

Seitz, B., Ristow, M., Meißner, J., Machatzi, B. & Sukopp, H. (2018) Rote Liste und Gesamtartenliste der etablierten Farn- und Blütenpflanzen von Berlin. In: Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege / Senatsverwaltung für Umwelt, Klima und Verkehr (Hrsg.) Rote Listen der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere von Berlin, URL: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/artenschutz/artenlisten-rote-listen/farn-und-bluetenpflanzen/ (Abgerufen: 26.03.2021).

Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.

Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=5665& (Abgerufen: 04.09.2018).

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Netzwerk Phytodiversität Deutschlands (NetPhyD) e.V. (o.J.) Deutschland Flora. Floristische Kartierung Deutschlands, URL: https://karten.deutschlandflora.de/map.phtml?config=taxnr5665&PHPSESSID=14sdtgmreditr35p36lhluip67&resetsession=allGroups (Abgerufen: 04.09.2018).