Capreolus capreolus

Reh

Europäisches Reh

Männchen (CC BY-SA 1.0) Sylvouille

Beschreibung

Rehe sind im Sommer rotbraun und im Winter eher grau. Sie haben keinen Schwanz und ein weißes Hinterteil. In der Trittspur erkennt man die zwei schlanken, paarigen Zehen.

Die Männchen (Rehbock) haben ein Geweih, das sie im Herbst abwerfen.

Die Jungtiere (Rehkitz) sind braun mit weißen Flecken.

Merkmale

Reh

Capreolus capreolus
  • weißes Hinterteil ohne Schwanz

Schrecken von zwei Rehböcken

Frommolt, CC BY-SA 3.0

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Verwechslungsarten

Rothirsch

Cervus elaphus
Der Hirsch ist insgesamt größer und schwerer und trägt ein viel aufwendiger gestaltetes Geweih. Er hat einen Schwanz. Er ist ein Herdentier und wird selten im Stadtgebiet gesichtet.
Trittsiegel (CC0) Ramessos

In der Stadt

Rehe kommen ursprünglich eher in Waldrandgebieten vor. Für die Nahrungssuche sind sie immer öfter auch am Stadtrand, in Gärten, Parks und auf Friedhöfen zu finden.

Rehe sind recht scheu. In der Stadt sind sie oft dämmerungsaktiv. In der Wildnis sind sie eher tagaktiv.

Wissenswertes

  • Wenn Rehe aufschrecken, ist oft eine Art Bellen zu hören.

  • Bambi ist im Walt Disney Film kein Reh, sondern ein Weißwedelhirsch. Es handelt sich um verschiedene Arten.

  • Muttertiere gebären ihre Jungen häufig auf offenen Wiesen. Freilaufende Hunde oder Mähdrescher sind daher ein Risiko für die Jungen.

  • Das Reh ist näher verwandt mit dem Rentier, dem Elch und dem amerikanischen Weißwedelhirsch als mit dem mitteleuropäischen Rothirsch.

  • Rehe sind Wiederkäuer, das heißt sie verdauen ihre Nahrung schrittweise in einen mehrkammerigen Magen. Sie fressen ausschließlich pflanzliche Nahrung.

  • Rehe haben einen ausgeprägten Geruchssinn. Sie können einen Menschen bereits ab einer Entfernung von etwa 400 Metern riechen.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Weibchen (CC BY-SA 4.0) Marek Szczepanek

Quellen

Männchen , Sylvouille, CC BY-SA 1.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chevreuil%28brocard%29-HAYE_sylvain.jpg

Trittsiegel, Ramessos, CC0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RehSpur.jpg

Weibchen, Marek Szczepanek, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Capreolus_capreolus_2_%28Marek_Szczepanek%29.jpg

Artenfinder (2016) Capreolus capreolus (Reh), URL: https://arteninfo.net/elearning/saeugetiere/speciesportrait/3255 (Abgerufen: 09.05.2016).

Seite „Reh“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 02.04.2016, 11:56 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Reh&oldid=153098156 (Abgerufen: 09.05.2016).

Böttcher, S. (2016) Rehe in der Großstadt, URL: http://www.wildes-berlin.de/rehe-in-der-grossstadt/ (Abgerufen: 29.12.2016).

Verein Stadtnatur, SWILD (o.J.) Reh. Capreolus capreolus, URL: http://winterthur.stadtwildtiere.ch/tiere/reh (Abgerufen: 29.12.2016).

Deutsche Wildtier Stiftung (o.J.) Reh. Anpassungsfähiger Kräuterprofi, URL: https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/reh (Abgerufen: 29.12.2016).

Deutscher Jagdverband e.V. (2005) Fährten und Spuren: Bestimmungshilfe für Naturfreunde, URL: https://www.jagdverband.de/sites/default/files/Faehrten-und-Spuren_2015_RZ-vs.pdf (Abgerufen: 30.03.2021).

Haupt, H., Ludwig, G., Gruttke, H., Binot-Hafke, M., Otto C. & Pauly, A. (2009) Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Band 1: Wirbeltiere, Bonn-Bad Godesberg: Bundesamt für Naturschutz.

Klawitter, J., Altenkamp, R., Kallasch, C., Köhler, D., Krauß, M., Rosenau, S. & Teige, T. (2005) Rote Liste und Gesamtartenliste der Säugetiere (Mammalia) von Berlin. In: Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Hrsg.) Rote Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere von Berlin, URL: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/artenschutz/artenlisten-rote-listen/saeugetiere/ (Abgerufen: 30.03.2021).