Crataegus monogyna

Eingriffeliger Weißdorn

Hagedorn

Habitus (CC BY-SA 3.0) Ptelea

Beschreibung

Der Eingriffelige Weißdorn kommt als Baum und als Strauch vor. Als Baum hat er eine ausladende und tief herabhängende Krone.

Die Blätter variieren stark in ihrer Gestalt. Sie sind meist tief eingeschnitten mit fünf bis sieben spitzen Lappen. Der Blattrand ist unregelmäßig doppelt gezahnt.

Der Baum ist relativ klein und hat einen unregelmäßigen Stammquerschnitt. Die Rinde ist rotbraun und stark gefurcht. Die Zweige sind mit langen Dornen besetzt.

Die Blüten sind weiß mit rötlichen Staubbeuteln in der Blütenmitte. Zahlreiche Einzelblüten stehen in aufrechten Trugdolden zusammen und verströmen einen unangenehmen Geruch.

Die kleinen Apfelfrüchte sind eiförmig und reif dunkelrot.

Merkmale

Eingriffeliger Weißdorn

Crataegus monogyna
  • unregelmäßig gelappte und tief eingeschnittene Blätter

  • Blüten mit einem Griffel

Blüte (CC BY-SA 4.0) Alice Kracht

In der Stadt

In der Stadt kommt der Weißdorn häufig als Hecke vor. Gelegentlich findet man ihn jedoch auch als Parkbaum. Der Eingriffelige Weißdorn ist recht trockentolerant und winterhart, sodass er in der Stadt meist gut gepflanzt werden kann. Auch bieten Weißdorne zahlreichen Schmetterlingsraupen einen Lebensraum und leisten einen wichtigen ökologischen Beitrag zu der städtischen Artenvielfalt der Schmetterlinge.

Wissenswertes

  • In der Landschaftsplanung sind Weißdorne aufgrund ihrer schönen Blattform und ihrer zahlreichen Blütenpracht beliebte Zierpflanzen. Es gibt viele Kultursorten mit roten (Rotdorn) oder mit gefüllten Blüten.

  • Er blüht von Mai bis Juni.

  • Die Fruchtreife ist im September bis Oktober.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
  • Nutzung:

    Die Zweige und Früchte werden in der Pflanzenheilkunde zur Stärkung des Herz-Kreislaufsystems verwendet.

  • In der Mythologie sind die Weißdorne ein Wohnort der Elfen und sollen böse Geister und Verhexung abwehren.

  • Der wissenschaftliche Name bezieht sich auf das harte Holz des Baumes.

  • Die Früchte sind essbar und können zu Marmelade oder Sirup verarbeitet werden.

Blatt (CC BY-SA 4.0) Alice Kracht

Quellen

Habitus, Ptelea, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crataegus_monogyna,_Ports_Down.jpg

Blüte, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://offene-naturfuehrer.de/web/Datei:Crataegus_monogyna_(34).JPG

Blatt, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://species-id.net/openmedia/File:Crataegus_laevigata_(4).JPG

Amann, G. & Richter, P. (1962) Bäume und Sträucher des Waldes, Melsungen: Verlag J. Neumann – Neudamm.

Mitchell, A. (1975) Die Wald- und Parkbäume Europas. Ein Bestimmungsbuch, Hamburg und Berlin: Verlag Paul Parey.

Seite „Eingriffeliger Weißdorn“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 05.11.2015, 16:20 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Eingriffeliger_Wei%C3%9Fdorn&oldid=147739286 (Abgerufen: 11.05.2016).