Beschreibung
Die Bergkiefer ist ein immergrüner Nadelbaum mit einer Wuchshöhe von bis zu drei Metern.
Die dunkelgrünen Nadeln wachsen immer zu zweit. Sie sind derb, spitz und zur Triebspitze hin leicht gekrümmt. Ihr Rand ist fein gesägt.
Die Borke ist graubraun bis schwarzgrau und hat feine Risse und kleine Schuppen.
Es gibt männliche und weibliche Blütenzapfen. Die männlichen Blütenzapfen sind gelblich und kugel- bis eiförmig. Die weiblichen Blütenzapfen sind eiförmig, blauviolett bis rot und stehen meist zu zweit oder dritt an den Triebspitzen.
Die reifen Zapfen sind braun und symmetrisch geformt. Sie werden bis zu sieben Zentimeter lang.
Merkmale
Krummholz-Kiefer
Pinus mugo
paarige Nadeln
Verwechslungsarten
Haken-Kiefer
Pinus uncinata
In der Stadt
Die Bergkiefer ist auf steinigem Untergrund verschiedenster Gesteinstypen zu finden. In der Stadt wird sie häufig als Zierpflanze in Gärten gepflanzt. Sie ist sehr konkurrenzschwach und auf das Entfernen anderer Gehölze durch den Menschen angewiesen.
Wissenswertes
Die Blütezeit ist von Mai bis Juni.
Aus den Nadeln und jungen Trieben wird das Latschenkiefernöl gewonnen. Es dient als Zusatz für Bäder und als Erkältungsmedizin.
Die Bergkiefer kann eine Lawine überstehen und ist daher oft an schneebedeckten Hängen zu finden.
Ihre Lebensdauer ist mit fünf bis zehn Jahren relativ kurz.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Quellen
Männliche Zapfen, Dominicus Johannes Bergsma, CC BY-SY 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hortus_Haren_18-05-2019._(d.j.b).03.jpg
Weibliche Zapfen, USDA-NRCS PLANTS Database / Herman, D.E. et al. 1996, PD, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/21/Pinus_mugo_bud.jpg
Reife Zapfen, Agnieszka Kwiecień, Nova, CC BY-SA 3.0, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/49/Pinus_mugo_cone_01.jpg
Seite „Bergkiefer“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 01.12.2020, 11:38 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bergkiefer&oldid=206123986 (Abgerufen: 06.08.2021).
Bachofer, M. & Mayer, J. (2015) Der Kosmos Baumführer. 370 Bäume und Sträucher Mitteleuropas. Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG.
Farjon, A. (2017) Pinus mugo. The IUCN Red List of Threatened Species 2017. URL: https://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2017-2.RLTS.T42385A95729675.en (Abgerufen: 30.08.2021).