Beschreibung
Der Graureiher fällt durch seine Größe und den langen, kräftigen, orangenen Schnabel auf. Der lange weiße Hals ist im Flug nicht zu erkennen, da er zwischen die Schultern eingezogen wird. Der Rücken ist silbergrau und die Flügel sind schwarz.
Die Männchen sind etwas größer als die Weibchen.
Merkmale
Graureiher
Ardea cinerea
kräftiger, gerader Schnabel
eingezogener Hals
Flugrufe
Frommolt, CC BY-SA 3.0
Verwechslungsarten
Weißstorch
Ciconia ciconia
Silberreiher
Ardea alba
Kranich
Grus grus
In der Stadt
Graureiher können immer häufiger im städtischen Bereich beobachtet werden. Die Altbäume in Parks dienen ihnen als Brutstandort. Ihre Nahrung (Fische, Amphibien, Reptilien) finden sie im Flachwasserbereich verschiedenster Gewässer, z. B. auch in Parkteichen.
In der Stadt sind Graureiher oft wenig scheu und kommen dem Menschen relativ nah. Sie fischen auch in Gartenteichen nach Nahrung und können daher auch Besucher im heimischen Garten sein.
Wissenswertes
Graureiher sind oft in Zoos zu beobachten, obwohl sie dort nicht gehalten werden. Sie werden vom reichen Fischangebot angelockt und bilden im Zoo wilde Brutkolonien.
Sie brüten in Kolonien. Außerhalb einer Kolonie sind die Erfolgsaussichten der Nachwuchsaufzucht gering.
Sie sind in Deutschland ganzjährig zu beobachten.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Quellen
Habitus , Quartl, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ardea_cinerea_qtl3.jpg
Habitus , Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Graureiher_Grey_Heron.jpg
im Flug, J.M.Garg, CC BY-SA-3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Grey_Heron_I11.jpg
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Seite „Graureiher“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 08.02.2016, 16:00 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Graureiher&oldid=151240788 (Abgerufen: 10.02.2016).
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