Beschreibung
Der Girlitz ist gelb und an der Oberseite bräunlich gestreift. Auffallend ist der leuchtend gelbe Bürzel. Der kleine, eher rundliche Vogel hat einen kurzen Kegelschnabel und einen gegabelten Schwanz.
Das Weibchen ist blasser gelb und auch an der Brust gestreift.
Merkmale
Girlitz
Serinus serinus
rundlich mit gelbem Gefieder
Gesang
Conrads (CC BY-SA 3.0)
Verwechslungsarten
Erlenzeisig
Spinus spinus
Goldammer
Emberiza citrinella
In der Stadt
Der Girlitz ist ein Kulturfolger und häufig in Siedlungsräumen zu finden. Er besiedelt offene Flächen wie Gärten, Friedhöfe und Parks sowie Industrie-Brachflächen. Die Männchen singen von hohen Singwarten und nutzen dafür oft Stromleitungen. Der Girlitz meidet jedoch dicht bebaute Bereiche wie Innenstädte.
Wissenswertes
Der heimische Girlitz wurde lange aufgrund seines schönen Gesanges als Haustier gehalten. Er wurde später durch den Kanarienvogel abgelöst, da dieser sich leicht in großer Stückzahl nachzüchten ließ.
Girlitze sind Zugvögel, die von Oktober bis März nach Südwesteuropa ziehen. Stadtvögel überwintern aber zunehmend in Deutschland und nehmen auch Futterstellen an.
Der Girlitz steht in Berlin auf der Vorwarnliste. In Deutschland nehmen die Brutbestände ab. Als Samenfresser wird er durch den Rückgang von Kleingärten mit Obst- und Gemüseanbau eingeschränkt.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Der Name Girlitz ist die lautmalerische Darstellung des Gesanges, der mit ''girlitt'' umschrieben werden kann.
Quellen
Weibchen, Charles J Sharp, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:European_serin_(Serinus_serinus)_female.jpg
Weibchen, Juan Emilio, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Verdecillo_(Serinus_serinus)_(8718764150).jpg
Männchen, Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Girlitz_Serinus_serinus.jpg
Bejcek, V. (1988) Zugvögel, Hanau/Main: Verlag Werner Dausien.
Makatsch, W. (1989) Wir bestimmen die Vögel Europas, Leipzig: Neumann Verlag.
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Harrison, C. (1975) Jungvögel, Eier und Nester aller Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens - Ein Naturführer zur Fortpflanzungsbiologie, Hamburg und Berlin: Verlag Paul Parey.
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Seite „Girlitz (Art)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26.09.2015, 21:59 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Girlitz_(Art)&oldid=146436501 (Abgerufen: 10.02.2016).
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