Papaver dubium

Saat-Mohn

Habitus (CC BY-SA 4.0 ) Stefan.lefnaer

Beschreibung

Der Saat-Mohn kann über 0,5 Meter hoch werden. Er besitzt Milchsaft.

Die Blätter sind tief eingeschnitten und behaart. Sie haben teilweise gezähnte Abschnitte.

Der Stängel ist behaart und meist verzweigt.

Die Blüten bestehen aus vier roten Kronblättern. Sie haben häufig einen schwarzen Fleck an der Basis. Sie stehen einzeln am Ende des Stängels. Die vielen Staubblätter und deren bläuliche Staubbeutel sind gut erkennbar.

Die Pflanze bildet eine vielsamige Porenkapsel. Sie ist keulenförmig, kahl und am Grund verschmälert.

Merkmale

Saat-Mohn

Papaver dubium
  • giftig

  • bläuliche Staubbeutel

  • kahle keulenförmige Kapselfrucht

Verwechslungsarten

Klatsch-Mohn

Papaver rhoeas
Die Porenkapsel ist kahl und fast kugelförmig.

Sand-Mohn

Roemeria argemone
Die Porenkapsel ist behaart.
Blüte (CC BY-SA 3.0) Peter Eisenburger

In der Stadt

Der Saat-Mohn wächst auf Getreideäckern und Ödland, an Wegrändern, Aufschüttungen und Schutt. Er bevorzugt trockene, nährstoffreiche, meist kalkarme Böden.

Wissenswertes

  • Die Blütezeit ist von Mai bis Juli.

  • Er wächst besonders häufig in der Gesellschaft von anderen Kulturpflanzen, z.B. Roggen.

  • Aufgrund wirkungsvoller Unkrautvernichtungsmittel und der heutigen Technologie zur Kontrolle des Saatguts ist der Saat-Mohn auf Getreidefeldern selten geworden.

  • Er ist eine ein- bis zweijährige Pflanze. Das bedeutet eine Pflanze wird ein oder zwei Jahre alt, blüht jedoch nur einmal und stirbt nach der Reifung der Samen ab.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
  • Alle Pflanzenteile sind giftig.

Habitus (CC BY-SA 3.0) Griensteidl

Quellen

Habitus, Stefan.lefnaer, CC BY-SA 4.0 , https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/94/Papaver_dubium_subsp._dubium_sl9.jpg

Blüte, Peter Eisenburger, CC BY-SA 3.0, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ef/Papaver_dubium_L_1.jpg

Habitus, Griensteidl, CC BY-SA 3.0, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8c/Papaver_dubium3.jpg

Kammer, P. M. (2016) Pflanzen einfach bestimmen. Schritt für Schritt einheimische Arten kennenlernen, Bern: Haupt Verlag.

Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.

Seitz, B., Ristow, M., Meißner, J., Machatzi, B. & Sukopp, H. (2018) Rote Liste und Gesamtartenliste der etablierten Farn- und Blütenpflanzen von Berlin. In: Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege / Senatsverwaltung für Umwelt, Klima und Verkehr (Hrsg.) Rote Listen der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere von Berlin, URL: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/artenschutz/artenlisten-rote-listen/farn-und-bluetenpflanzen/ (Abgerufen: 26.03.2021).

Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=7201& (Abgerufen: 20.08.2018).

NatureGate (o.J.) Saat-Mohn. Papaver dubium, URL: http://www.luontoportti.com/suomi/de/kukkakasvit/saatmohn (Abgerufen: 20.08.2018).

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