Beschreibung
Die Gelbe Resede kann bis zu einen Meter hoch werden.
Die Blätter sind ein- bis dreifach eingeschnitten (fiederteilig). Sie haben meist einen welligen Blattrand. Sie sind am Stängel abwechselnd angeordnet (wechselständig).
Der Stängel ist meist aufrecht, kaum verzweigt und reich beblättert.
Die Blüten stehen in dichten traubenartigen Blütenständen. Die Einzelblüten haben meist sechs Blütenblätter und sind hellgelb. Die Kronblätter sind ungleich lang. In der Mitte befinden sich zahlreiche gelbe Staubblätter.
Die reifen Früchte bilden Kapseln und stehen aufrecht.
Merkmale
Gelbe Resede
Reseda lutea
viele kleine gelbe Blüten
sechs Blütenblätter
In der Stadt
In der Stadt ist die Gelbe Resede vereinzelt an Wegrändern, an Bahngeländen und in Kiesgruben zu finden. Sie bevorzugt warme, trockene und nährstoffreiche Standorte mit lockeren, sandigen Lehmböden.
Wissenswertes
Junge Blätter und Triebe können als Gemüse roh oder gekocht gegessen werden.
In der Naturheilkunde wird die Gelbe Resede gegen Unruhe und bei Blutergüssen eingesetzt.
Sie blüht von Juni bis September.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Die Gelbe Resede wurde zur Herstellung eines gelbgrünen Farbstoffs für Wolle und Seide gewonnen.
Quellen
Blütenstand, Hans Hillewaert, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Reseda_lutea.jpg
Habitus, Olivier Pichard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Reseda_lutea_vallee-de-grace-amiens_80_21062007_1.jpg
Habitus, Maksim, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ResedaLutea-plant-kl.jpg
Spohn, M., Golte-Bechtle, M. & Spohn, R. (2015) Was blüht denn da? Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.
Fleischhauer, S. G., Guthmann, J. & Spiegelberger, R. (2007) Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden, Baden und München: AT Verlag.
Needon, C. & Petermann, J. (1991) Urania-Naturführer Pflanzen, Leipzig, Jena, Berlin: Urania-Verlag.
Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.
Seite „Gelber Wau“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 07.12.2016, 23:07 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gelber_Wau&oldid=160439658 (Abgerufen: 21.12.2016).
Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=4789& (Abgerufen: 21.12.2016).