Beschreibung
Der Kleinköpfige Pippau kann bis zu einen Meter hoch werden.
Die Blätter in Bodennähe stehen in einer Rosette und sind eingeschnitten (gefiedert). Ihre Oberfläche ist kahl oder mit wenigen Haaren besetzt. Die oberen Blätter sitzen am Stängel und sind an der Basis pfeilförmig.
Der Stängel ist meist wenig verzweigt und enthält Milchsaft.
Auf den ersten Blick kann der Blütenkorb für die Blüte gehalten werden. Er ist jedoch eine Scheinblüte. Sie besteht aus zahlreichen einzelnen gelben Zungenblüten. Die grünen, den Blütenkorb umgebenden, äußersten Hüllblätter sind meist kürzer als die restlichen Hüllblätter.
Die Pflanze bildet kleine, nussähnliche Früchte mit einem Haarkranz.
Merkmale
Kleinköpfiger Pippau
Crepis capillaris
gelbe Blütenkörbe
Milchsaft
In der Stadt
In der Stadt kommt der Kleinköpfige Pippau häufig auf Parkwiesen und im Straßenbegleitgrün vor.
Wissenswertes
Der Stängel kann gekocht als Gemüse zubereitet werden.
Die Blütezeit ist von Mai bis September.
Er ist eine einjährige Pflanze. Das bedeutet die Pflanze wird ein Jahre alt, blüht und stirbt nach der Reifung der Samen ab.
Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Der Gattungsname "Crepis" leitet sich aus dem Lateinischen von "crepida" = "Schuhsohle" und "capillaris" = "Haar" ab.
Die jungen Blätter können als Salat gegessen werden.
Quellen
Blüten und Früchte, AnRo0002, CC0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:20170703Chondrilla_juncea10.jpg
Blütenstand, Jason Hollinger, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Smooth_Hawksbeard_(1047592171).jpg
Habitus, Michael Becker, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crepis_capillaris_2005.07.10_09.09.34.jpg
Seite „Kleinköpfiger Pippau“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19.11.2016, 16:32 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kleink%C3%B6pfiger_Pippau&oldid=159848587 (Abgerufen: 14.06.2017).
Eggenberg, S. & Möhl, A. (2007) Flora Vegetativa: Ein Bestimmungsbuch für Pflanzen der Schweiz im blütenlosen Zustand, Bern, Stuttgart, Wien: Haupt Verlag.
Jäger, E. J. (2011) Rothmaler - Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen: Grundband, Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
Kammer, P. M. (2016) Pflanzen einfach bestimmen. Schritt für Schritt einheimische Arten kennenlernen, Bern: Haupt Verlag.
Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=1716& (Abgerufen: 14.06.2017).