Strix aluco

Waldkauz

Habitus (CC BY-SA 2.5) Andreas Trepte

Beschreibung

Dieser mittelgroße Kauz hat eine kompakte Gestalt, einen großen, runden Kopf und große, schwarze Augen. Das Gefieder ist grau bis rotbraun mit einem wechselhaften Muster aus dunklen Längsstreifen und schwächeren Querstreifen.

Merkmale

Waldkauz

Strix aluco
  • charakteristischer Gesang

Gesang

Krey, CC BY-SA 3.0

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Habitus (CC BY-SA 3.0) Chrumps

In der Stadt

In der Stadt ist der Waldkauz in Parkanlagen und Friedhöfen häufig anzutreffen. Er bewohnt außerdem Laub- und Mischwälder, Alleen, und Gärten mit altem Baumbestand.

Solange er ungestört bleibt, verträgt er direkte Nähe zu Menschen gut. Neben Baumhöhlen brütet er auch in Mauerlöchern, Felshöhlen sowie Dachböden.

Wissenswertes

  • Der Reviergesang des Männchens wird häufig in Filmen und Hörspielen eingespielt um Spannung zu erzeugen ("huuhuhuhuhuu").

  • Weibchen haben einen anderen Ruf. Sie lassen ein "Kuwitt" verlauten und Antworten so auf die Rufe der Männchen.

  • Waldkäuze verteidigen aktiv ihre Nisthöhle und können dabei auch Menschen attackieren. Der britische Naturfotograf Eric Hosking verlor so ein Auge, als er in der unmittelbaren Nähe der Nisthöhle war.

  • Waldkäuze leben mit ihrem Lebenspartner grundsätzlich monogam. Sie sind in Deutschland ganzjährig zu beobachten.

  • Spezielle Federn ermöglichen ihnen einen geräuschlosen Flug.

  • Die Jungtiere werden Ästlinge genannt. Sie haben ihre Nester zwar schon verlassen, werden aber auf den Ästen sitzend weiter von ihren Eltern versorgt.

  • Der Waldkauz war 2017 der Vogel des Jahres in Deutschland. Mit der Auswahl sollte auf die Wichtigkeit des Erhalts alter Bäume für höhlenbrütende Arten aufmerksam gemacht werden.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
bei der Landung (CC BY-SA 3.0) Martin Mecnarowski

Quellen

Habitus , Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Waldkauz-Strix_aluco.jpg

Habitus , Chrumps, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Strix_aluco_aluco.jpg

bei der Landung, Martin Mecnarowski, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Strix_aluco_1_(Martin_Mecnarowski).jpg

Witt, K. & Steiof, K. (2013) Rote Liste und Liste der Brutvögel von Berlin, 3. Fassung, 15.11.2013. In: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V. (Hrsg.) Berliner Ornithologischer Bericht, Band 23, Berlin: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V., 1-23.

Seite „Waldkauz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12.12.2015, 23:53 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Waldkauz&oldid=149004047 (Abgerufen: 10.02.2016).

NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. (o.J.) Waldkauz (Strix aluco), URL: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogelkunde/vogelportraets/13467.html (Abgerufen: 09.09.2016).

Brodowski, G. (2007-2021) Der Waldkauz, URL: http://www.brodowski-fotografie.de/beobachtungen/waldkauz.html (Abgerufen: 26.03.2021).