Beschreibung
Der Kuckuck ist überwiegend grau in mehreren Abstufungen. Der Kopf und die Brust sind hellgrau, die Unterseite ist hell mit dunklen Querstreifen. Die Beine sind kräftig orange.
Merkmale
Kuckuck
Cuculus canorus
hellgelbe Augen
Rufreihen
Tembrock, CC BY-SA 3.0
In der Stadt
Der Kuckuck kommt in zahlreichen Lebensräumen auch in der Stadt vor. Einzige Voraussetzung ist das Vorhandensein geeigneter Wirtsvögel, in deren Nester er seine Eier ablegt.
Wissenswertes
Der Kuckuck betreibt keine eigene Brutpflege. Stattdessen legt er seine Eier einzeln in Nester kleinerer Singvögel wie zum Beispiel des Drosselrohrsängers.
Der namensgebende Ruf ''kuck-kuck'' nahm Einzug in zahlreiche Lieder und Gedichte und ist Tongeber in Kuckucksuhren.
Sein Gesang beginnt von April bis Juni ca. 50 Minuten vor Sonnenaufgang.
Vom Aussehen her ähnelt der Kuckuck stark dem Sperber oder dem Turmfalken. So täuscht er seinen Wirtsvögeln die Anwesenheit eines Greifvogels vor und vertreibt diese von ihrem Nest.
Er gehört zu den Zugvögeln. Zwischen April und Anfang August kann man ihn in Deutschland beobachten. Den Winter verbringt er südlich des Äquators.
- Gefährdungsstatus Deutschland: Vorwarnliste
In der griechischen Mythologie ist der Kuckuck mit der Göttin Hera verbunden.
Seinen Namen verdankt er dem auffälligen Ruf des Kuckuckmännchens. Auch in vielen anderen Sprachen, wie im Französischen (Coucou), Italienischen (cucú), Russischen (Kukuschka), Griechisch (koukoula), Englischen (Cuckoo), Polnischen (Kukułka) und Lateinischen (cuculus) wurde der Ruf lautmalerisch in seinen Namen integriert.
Quellen
Habitus , Tim Peukert, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kuckuck_%28Cuculus_canorus%29_by_Tim_Peukert.jpg
im Flug, Chris Romeiks/vogelart.info, GNU, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cuculus_canorus_vogelartinfo.jpg
Habitus , Ron Knight, CC-BY SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Common_Cuckoo_(Cuculus_canorus)_(8079424957).jpg
Bejcek, V. (1988) Zugvögel, Hanau/Main: Verlag Werner Dausien.
Witt, K. & Steiof, K. (2013) Rote Liste und Liste der Brutvögel von Berlin, 3. Fassung, 15.11.2013. In: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V. (Hrsg.) Berliner Ornithologischer Bericht, Band 23, Berlin: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V., 1-23.
Seite „Kuckuck“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28.01.2016, 16:59 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kuckuck&oldid=150788669 (Abgerufen: 12.02.2016).
NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. (2016) Vogeluhr, URL: https://www.nabu.de/nabu_vogeluhr2/index.php?iframed=1 (Abgerufen: 10.02.2021).
NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. (o.J.) Meist nur im Flug zu sehen. Der Kuckuck im Steckbrief, URL: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/2008-kuckuck/07193.html (Abgerufen: 22.03.2021).