Anthocharis cardamines

Aurorafalter

Männchen (CC BY-SA 3.0) Andreas Eichler

Beschreibung

Der Aurorafalter ist weiß mit einem schwarzen Punkt auf der Flügelmitte. Die Unterseite der Vorderflügel ist blasser gefärbt und die Unterseite der Hinterflügel ist unregelmäßig olivgrün, gelb und weiß gemustert.

Die Männchen erkennt man an den auffälligen, orangen Vorderflügelspitzen.

Bei den Weibchen sind die Vorderflügelspitzen dunkelgrau.

Die Raupe wird bis zu drei Zentimter lang und ist blaugrün bis weiß.

Merkmale

Aurorafalter

Anthocharis cardamines
  • schwarzer Punkt auf Flügelmitte

  • orange Vorderflügelspitzen beim Männchen

Verwechslungsarten

Resedafalter

Pontia edusa
Der Resedafalter ähnelt dem Aurorafalter-Weibchen ein wenig. Beim Resedafalter ist der Mittelfleck auf dem Vorderflügel deutlich größer. Dazu kommen weiße Flecken oberhalb der dunkel gefärbten Spitzen. Die Unterseite der Hinterflügel ist breitflächiger olivgrün gefärbt.
Unterseite (Männchen) (CC BY-SA 3.0) Quartl

In der Stadt

Der natürliche Lebensraum des Aurorafalters umfasst feuchte Wiesen, Waldrandbereiche und Laubmischwälder. In der Stadt kann man ihn überwiegend in Parks, auf Wiesen und an Waldrändern antreffen.

Wissenswertes

  • Die Raupen des Aurorafalters sind strikte Einzelgänger und meiden die Gesellschaft von Artgenossen.

  • Die holzartige, längliche Puppe wird am Stängel der Wirtspflanze gebildet und ähnelt einem Pflanzendorn.

  • Der deutsche Artname "Aurora" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Morgenröte. Hiermit wird auf die intensive Färbung des Männchens verwiesen.

  • Der wissenschaftliche Artname bezieht sich auf die Pflanzengattung Cardamine (Schaumkräuter), deren Blätter die Hauptnahrung der Raupen sind.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Weibchen (CC BY-SA 3.0) Haeferl

Quellen

Männchen, Andreas Eichler, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2013.04.29.-13-Kuehkopf_Stockstadt-Aurorafalter-M%C3%A4nnchen.jpg

Unterseite (Männchen), Quartl, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anthocharis_cardamines_qtl1.jpg

Weibchen, Haeferl, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien-Penzing_-_beim_Silbersee_-_Ruprechtskraut_(Geranium_robertianum)_mit_weiblichem_Aurorafalter.jpg

Nuß, M. & Bauer, F. (2019) Aurorafalter (Anthocharis cardamines (Linnaeus, 1758)), URL: https://www.insekten-sachsen.de/Pages/TaxonomyBrowser.aspx?Id=440867 (Abgerufen: 24.03.2021).

Settele, J., Steiner, R., Reinhardt, R. & Feldmann, R. (2005) Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands, Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer.

Kolligs, D. (2014) Schmetterlinge Norddeutschlands. 100 Tagfalter, Kiel: Wachholtz Verlag.

Seggewiße, E. & Wyman, H.-P. (2015) Schmetterlinge entdecken, beobachten, bestimmen: die 160 häufigsten tagaktiven Arten Mitteleuropas, Bern: Haupt Verlag.

Gerstmaier, R. (2003) Schmetterlinge. Sicher bestimmen mit Foto und Zeichnung, Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.

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