Beschreibung
Der Teichfrosch ist gras- bis dunkelgrün, manchmal auch braun. Der Rücken ist dunkler gefleckt mit einer hellgrünen Rückenlinie. Der Bauch ist weißlich mit schwarzgrauen Flecken. Er ist nur sehr schwer von seinen Elternarten, dem Seefrosch und dem Kleinen Wasserfrosch unterscheidbar.
Die Schallblasen der Männchen sind weißlich bis gräulich.
Merkmale
Teichfrosch
Pelophylax esculentus
gräuliche Schallblasen
Chorrufe
T. Trilar (PMSL), CC BY-SA 3.0
In der Stadt
Der Teichfrosch ist an stehenden, auch künstlichen, Gewässern wie Garten- und Stadtparkteichen und sogar Schwimm- und Betonbecken zu finden. Er bevorzugt sonnige Standorte.
Wissenswertes
Der Teichfrosch ist ein Hybride, d.h. eine Mischung aus den Elternarten Seefrosch und Kleiner Wasserfrosch. Er zeigt sowohl Merkmale als auch Verhaltensmuster (Lebensraum, Überwinterung) beider Arten.
Die meisten Hybriden (Kreuzungen zwischen zwei Arten) können keine Nachkommen erzeugen. Der Teichfrosch kann sich jedoch fruchtbar weiterkreuzen, was die Bestimmung der Art oft schwierig macht.
Er überwintert häufig in Erdhöhlen an Land.
Er ist mit seinen stark ausgeprägten Schwimmhäuten ein guter Schwimmer.
Alle europäischen Amphibien sind besonders geschützt und dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
- Nutzung:
Besonders in Frankreich gelten seine Beine als Delikatesse. Daher stammt auch sein englischer Trivialname "Edible Frog".
Quellen
Habitus, Clément Bardot, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Grenouille_verte_(Pelophylax_kl._esculentus).jpg
Kaulquappe, Piet Spaans, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Larva_of_Edible_frog.jpg
Habitus, Grand-Duc, Niabot (edit), CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rana_esculenta_on_Nymphaea_edit.JPG
Seite „Teichfrosch“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21.03.2016, 16:16 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Teichfrosch&oldid=152723923 (Abgerufen: 10.05.2016).
Kwet, A. (2015) Reptilien und Amphibien Europas. 250 Arten mit Verbreitungskarten, Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.
Blab, J. & Vogel, H. (2002) Amphibien und Reptilien erkennen und schützen, München: BLV.
Glandt, D. (2008) Heimische Amphibien: Bestimmen – Beobachten – Schützen, Wiebelsheim: AULA-Verlag.
Glandt, D. (2015) Die Amphibien und Reptilien Europas, Wiebelsheim: Quelle & Meyer Verlag.
Bundesfachausschuss Feldherpetologie/Ichthyofaunistik im NABU (o.J.) Rote Listen, URL: http://www.amphibienschutz.de/schutz/artenschutz/roteliste/deutschland.htm (Abgerufen: 26.07.2016).
NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. (o.J.) Erfolgreicher Bastard. Der Teichfrosch (Rana esculenta), URL: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/amphibien-und-reptilien/amphibien/artenportraets/10688.html (Abgerufen: 10.08.2016).