Pseudotsuga menziesii

Gewöhnliche Douglasie

Grüne Douglasie, Küsten-Douglasie

Habitus (CC BY-SA 3.0) Thomas Dreger

Beschreibung

Die Gewöhnliche Douglasie ist ein immergrüner Nadelbaum, der eine Höhe von bis zu 60 Metern erreichen kann.

Die blaugrünen Nadeln haben auf der Unterseite zwei glänzende, weiße Bänder. Sie stehen einzeln, sind weich und vorne stumpf.

Die Rinde junger Bäume ist dunkel graugrün und hat häufig Harzblasen. An alten Bäumen ist der Stamm fast schwarz bis dunkelrot mit tiefen Furchen in der Rinde.

Die männlichen Blütenzapfen sind klein, gelb und eiförmig. Sie sitzen an der Unterseite der Triebe. Die weiblichen Blütenzapfen sind größer, gelblich bis rötlich und sitzen an den Enden der Triebe.

Die reifen Zapfen sind braun und bis zu zehn Zentimeter lang. Sie haben auffällige, dreizipfelige Deckschuppen. Die Zapfen hängen an den Trieben.

Merkmale

Gewöhnliche Douglasie

Pseudotsuga menziesii
  • weiche Nadeln

  • zerriebene Nadeln riechen nach Zitrusfrüchten

  • hängende Zapfen

weibliche Blütenzapfen (CC0 1.0) Iifar

In der Stadt

Die Gewöhnliche Douglasie wird in Mitteleuropa oft als Forstgehölz genutzt. Sie wird aber auch häufig in Gärten und Parkanlagen gepflanzt. Sie bevorzugt eher trockene und nährstoffreiche Böden. An geeigneten Standorten ist sie dominant und verdrängt heimische Arten.

Wissenswertes

  • Das ätherische Öl der Nadeln wird wegen seines angenehmen Duftes häufig in der Aromatherapie benutzt.

  • Die höchste Douglasie Deutschlands steht im Stadtwald von Freiburg im Breisgau und ist 66,58 Meter hoch.

  • Das Bundesamt für Naturschutz schätzt die Douglasie als potentiell gefährlich für einheimische Baumarten ein (invasiver Neophyt).

  • Die Blütezeit ist von April bis Mai.

  • Sie kann von 400 bis über 1400 Jahre alt werden.

  • Der deutsche Name Douglasie bezieht sich auf David Douglas, der sie 1827 von einer Expedition mit nach Europa brachte.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht bewertet
  • Nutzung:

    Das Holz wird wegen seiner Dauerhaftigkeit als Bauholz verwendet.

  • Die Gewöhnliche Douglasie stammt von der Westküste Nordamerikas und wurde im 19. Jahrhundert als Forstbaum in Europa eingeführt. Sie gehört zu den nicht-einheimischen Arten (Neophyten).

Zapfen (CC BY-SA 3.0) Walter Siegmund

Quellen

Habitus, Thomas Dreger, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pseudotsuga_menziesii_Schleus_Berg_Suhl_Th_Dreger.jpg

weibliche Blütenzapfen, Iifar, CC0 1.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pseudotsuga_menziesii_seed_cones.jpg

Zapfen, Walter Siegmund, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pseudotsuga_menziesii_28226.JPG

Spohn, M. & Spohn, R. (2011) Kosmos - Baumführer Europa. 680 Bäume, 2600 Zeichnungen, Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.

Mitchell, A. (1979) Die Wald- und Parkbäume Europas. Ein Bestimmungsbuch für Dendrologen und Naturfreunde, Hamburg und Berlin: Verlag Paul Parey.

Jacobi, F. (2006) Das Pflanzenbestimmungsbuch. Gehölze, Hamburg: Dr. Felix Büchner, Handwerk und Technik.

Seite „Gewöhnliche Douglasie“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 06.11.2017, 13:57 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gew%C3%B6hnliche_Douglasie&oldid=170719988 (Abgerufen: 09.11.2017).