Beschreibung
Der Tigerschnegel gehört mit einer Länge von bis zu 20 Zentimetern zu den größten heimischen Nacktschnecken. Sein Körpers ist meist graubraun bis cremefarben mit unregelmäßig angeordneten schwarzen Flecken und Längsstreifen. Färbung und Musterung können sehr unterschiedlich sein. Die Fühler sind rötlich-braun. Die Unterseite (Sohle) ist einfarbig weißlich. Er hat am Schwanzende eine kurze Kante (Kiel) auf dem Rücken.
Merkmale
Tigerschnegel
Limax maximus
sehr groß
schwarze, unregelmäßige Flecken oder Streifen
In der Stadt
Tigerschnegel kommen in verschiedensten Lebensräumen wie Wäldern, Wiesen, Auen, Gärten oder Parks und auch an Gebäuden und in Kellern vor.
Wissenswertes
Der Tigerschnegel gilt im Garten als Nützling, da er neben abgestorbenem Pflanzenmaterial, Pilzen, und Aas auch andere Nacktschnecken frisst.
Bei der Paarung hängen zwei Tiere umeinander geschlungen senkrecht an einem Schleimfaden.
Der Tigerschnegel ist dämmerungs- und nachtaktiv und versteckt sich tagsüber.
Er kann bis zu zweieinhalb Jahre alt werden.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Quellen
Habitus, Michal Maňas, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Limax_maximus_5.jpg
Habitus, Christian Fischer, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LimaxMaximus.jpg
Bildung der „Lampenglocke“ während der Paarung, T. Hiddessen, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Limax-maximus_mating_2.jpg
Seite „Tigerschnegel“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24.08.2017, 10:46 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tigerschnegel&oldid=168428180 (Abgerufen: 21.09.2017).
Wiese, V. (2014) Die Landschnecken Deutschlands. Finden – Erkennen – Bestimmen, Wiebelsheim: Quelle & Meyer Verlag.
Nordsiek, R. (o.J.) Limax maximus - Die faszinierende Welt der Schnegel, URL: http://www.schnegel.at/index.html?/arten/limax_maximus.html (Abgerufen: 21.09.2017).
Hackenberg, E. & Müller, R. (2017) Rote Liste und Gesamtartenliste der Weichtiere (Mollusca: Gastropoda und Bivalvia) von Berlin. In: Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege/Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (Hrsg.) Rote Listen der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere von Berlin, URL: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-5845 (Abgerufen: 09.10.2017).