Reynoutria japonica

Japanischer Staudenknöterich

Japanischer Flügelknöterich, Japan-Knöterich, Staudenknöterich

Habitus (CC BY-SA 3.0) Michael Gasperl (Migas)

Beschreibung

Der Japanische Staudenknöterich ist eine sehr schnellwüchsige Pflanze, die bis zu vier Metern hoch werden kann.

Die Blätter sind groß und herzförmig bis breit-eiförmig. Sie haben eine schmale Spitze. Sie stehen einzeln und abwechselnd am Stängel (wechselständig).

Der Stängel ist relativ dick, innen hohl und meist dunkelrot überlaufen.

Die zahlreichen Blüten stehen in lockeren Blütenständen zusammen. Die männlichen und die weiblichen Blüten befinden sich auf verschiedenen Pflanzen (zweihäusig). Sie haben fünf weißliche Blütenhüllblätter und entweder nur Narben (weiblich) oder nur Staubblätter (männlich) in der Blütenmitte.

Die Früchte sind dreikantige, geflügelte Nüsse.

Merkmale

Japanischer Staudenknöterich

Reynoutria japonica
  • herzförmige Blätter

  • sehr schnellwüchsig

Stängel (CC BY-SA 3.0) Migas

In der Stadt

In der Stadt findet man den Japanische Staudenknöterich meist auf grundwassernahen oder zeitweise überfluteten Standorten wie Flussufern. Er bevorzugt feuchte bis nasse, nährstoffreiche Standorte mit tonigen Böden.

Er ist als Gartenpflanze erhältlich und wird gerne als Sichtschutz gepflanzt.

Wissenswertes

  • Die Blütezeit ist von Juli bis September.

  • Er vermehrt sich hauptsächlich vegetativ und äußerst effizient über Kriechsprosse. Dadurch kann er in kürzester Zeit große und sehr dichte Bestände bilden. Diese Bestände bestehen meist entweder aus rein weiblichen oder rein männlichen Exemplaren.

  • Aus der Sicht des Naturschutzes ist die Art problematisch, da sie sich sehr stark und schnell vermehrt und in der Lage ist heimische Arten zu verdrängen.

  • Die Bekämpfung der Pflanze ist schwierig, da aus den Teilen der Kriechsprosse immer wieder neue Pflanzen entstehen können.

  • Er ist eine mehrjährige Pflanze. Das bedeutet eine Pflanze wird älter als zwei Jahre, blüht jedoch nur einmal und stirbt nach der Reifung der Samen ab.

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  • Der Japanische Staudenknöterich kommt aus China, Korea und Japan. Er gehört zu den nicht-einheimischen Pflanzen (Neophyten).

  • Die sehr jungen Sprosse können wie Spargel zubereitet und gegessen werden.

Habitus (CC BY-SA 3.0) MdE

Quellen

Habitus, Michael Gasperl (Migas), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fallopia-japonica(Blaetter).jpg

Stängel, Migas, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fallopia-japonica(Staude).jpg

Habitus, MdE, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fallopia_japonica_MdE_1.jpg

Jäger, E. J. (2011) Rothmaler - Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen: Grundband, Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.

Kammer, P. M. (2016) Pflanzen einfach bestimmen. Schritt für Schritt einheimische Arten kennenlernen, Bern: Haupt Verlag.

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