Alisma plantago-aquatica

Gewöhnlicher Froschlöffel

Echter Froschlöffel, Gemeiner Froschlöffel

Habitus (CC BY-SA 3.0) Bff

Beschreibung

Der Gewöhnliche Froschlöffel ist eine Sumpf- und Wasserpflanze. Er kann bis zu 90 Zentimter hoch werden.

Es gibt zwei Blatttypen. Die unteren Blätter sind schmal und länglich. Sie schwimmen bei hohen Wasserständen unter Wasser. Die oberen Blätter sind breit ei- bis herzförmig und ragen aus dem Wasser heraus. Je nach Standort können die Übergänge fließend sein. Die Blätter stehen in einer grundständigen Blattrosette.

Der Stängel ist blattlos und wächst aufrecht.

Die kleinen Blüten haben drei weiße oder rosa Blütenblätter. Sie sitzen in reich verzweigten, lockeren Blütenständen am oberen Ende des Stängels.

Die Früchte sind dünne, eiförmige Nüsschen. Sie sitzen zahlreich, kreisförmig angeordnet in den Blüten.

Merkmale

Gewöhnlicher Froschlöffel

Alisma plantago-aquatica
  • schwach giftig

  • drei, weiße Blütenblätter

  • Wasserpflanze

Habitus (CC BY-SA 3.0 ) Christian Fischer

In der Stadt

Der Gewöhnliche Froschlöffel wächst an flach überschwemmten Ufern von nährstoffreichen Seen und Teichen sowie langsam fließenden Gewässern, Gräben und im Röhricht. Er bevorzugt seichtes Wasser in sonniger Lage und nährstoffreiche Schlammböden.

Wissenswertes

  • Die Blüten öffnen sich nur nachmittags.

  • Die Samen sind von einem Schwimmgewebe umgeben und können bis zu 15 Monate schwimmen. Sie können aber auch durch Wasservögel ausgebreitet werden.

  • Die Blütezeit ist von Juli bis August.

  • Er wird mehrere Jahre alt und blüht und fruchtet im Allgemeinen jährlich (ausdauernde Pflanze).

  • Seine Bestäuber sind vor allem Schwebfliegen, deren Larven im Wasser leben.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
  • Er ist nahezu weltweit verbreitet und gehört in Europa zu den einheimischen Pflanzen.

  • Er ist für Menschen schwach giftig. Der brennend scharfe Pflanzensaft reizt die Haut und kann zu Blasen führen.

Blüte und Früchte (CC BY-SA 3.0) H. Zell

Quellen

Habitus, Bff, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Alisma_plantago-aquatica20090812_259.jpg

Habitus, Christian Fischer, CC BY-SA 3.0 , https://commons.wikimedia.org/wiki/File:AlismaPlant1.jpg

Blüte und Früchte, H. Zell, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Alisma_plantago-aquatica_002.JPG

Kammer, P. M. (2016) Pflanzen einfach bestimmen. Schritt für Schritt einheimische Arten kennenlernen, Bern: Haupt Verlag.

Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.

Spohn, M., Golte-Bechtle, M. & Spohn, R. (2015) Was blüht denn da? Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.

Seite „Gewöhnlicher Froschlöffel“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27.03.2018, 11:03 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gew%C3%B6hnlicher_Froschl%C3%B6ffel&oldid=175457605 (Abgerufen: 17.04.2018).

Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=278& (Abgerufen: 17.04.2018).