Polygonum aviculare

Vogelknöterich

Blüte (CC0 1.0) AnRo0002

Beschreibung

Der Vogelknöterich kann bis zu einen Meter groß werden. Er ist sehr vielgestaltig.

Die Blätter sind oval bis länglich. Sie wachsen am Stängel sitzend oder mit einem kurzen Stiel.

Der Stängel wächst niederliegend oder aufsteigend. Er ist dunkel gestreift.

An den Blattansatzstellen befinden sich jeweils eine bis drei Blüten mit meist fünf rosa oder grünlichen Kronblättern.

Die Früchte sind kleine, dreikantige Nüsse.

Merkmale

Vogelknöterich

Polygonum aviculare
  • rosa bis grünliche Blüten

  • dunkel gestreifter Stängel

Habitus (CC BY-SA 3.0) Anneli Salo

In der Stadt

Der Vogelknöterich wächst auf trockenen Wiesen, Weiden, Rasen und an Wegrändern. Auch bahnt er sich seinen Weg durch Risse im Asphalt und Pflasterplätze. Er bevorzugt eher trockene, nährstoffreiche Böden und kommt häufig vor.

Wissenswertes

  • Die Blütezeit ist von Mai bis November.

  • Er ist sehr trittfest.

  • Die Früchte werden gerne von Spatzen gefressen. Sie haften an Schuhsohlen und werden so entlang von Wegen verbreitet.

  • Er ist eine einjährige Pflanze. Das bedeutet die Pflanze stirbt nach der Reifung der Samen ab.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
  • Betrüger priesen den kieselsäurehaltigen Vogelknöterich Ende des 19. Jahrhundert als Geheimmittel gegen Schwindsucht an. Heute wird er gelegentlich noch gegen Atemwegskatarrhe verwendet.

Habitus (CC BY-SA 3.0) Rasbak

Quellen

Blüte, AnRo0002, CC0 1.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:20160622Polygonum_aviculare2.jpg

Habitus, Anneli Salo, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Polygonum_aviculare_Pihatatar_C_H7247.jpg

Habitus, Rasbak, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Polygonum_aviculare,_Gewoon_varkensgras_plant.jpg

Kammer, P. M. (2016) Pflanzen einfach bestimmen. Schritt für Schritt einheimische Arten kennenlernen, Bern: Haupt Verlag.

Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.

Seitz, B., Ristow, M., Meißner, J., Machatzi, B. & Sukopp, H. (2018) Rote Liste und Gesamtartenliste der etablierten Farn- und Blütenpflanzen von Berlin. In: Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege / Senatsverwaltung für Umwelt, Klima und Verkehr (Hrsg.) Rote Listen der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere von Berlin, URL: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/artenschutz/artenlisten-rote-listen/farn-und-bluetenpflanzen/ (Abgerufen: 26.03.2021).

Spohn, M., Golte-Bechtle, M. & Spohn, R. (2015) Was blüht denn da? Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.

Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=11776& (Abgerufen: 20.08.2018).

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