Streptopelia decaocto

Türkentaube

Paar (CC-BY-SA 4.0) Harald wehner

Beschreibung

Die Türkentaube ist gut zu erkennen an ihrem hellbeigebraunen Gefieder und dem schwarzen Nackenring. Die Flügelspitzen sind dunkel gefärbt. Im Flug sieht man die weißen Schwanzfedern.

Bei Jungtieren fehlt das schwarze Halsband oder ist nur sehr blass gezeichnet. Die Schwanzfedern und Handschwingen sind matter und beigebraun.

Merkmale

Türkentaube

Streptopelia decaocto
  • schwarzer Nackenring

  • rote Augen

Rufe

Frommolt, CC BY-SA 3.0

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Verwechslungsarten

Turteltaube

Streptopelia turtur
Die Turteltaube ist dunkler und hat an den Halsseiten einen schwarzen Fleck mit weißen Streifen. Die Flügeldecken und Schirmfedern sind schwarz mit auffallend orangegelben Rändern. Sie ist sehr scheu und versteckt sich häufig in Bäumen.

Stadttaube

Columba livia domestica
Die Stadttaube kann in ihrer beigebraunen Farbvariante mit der Türkentaube verwechselt werden. Sie hat jedoch kürzere Schwanzfedern und es sind fast immer zwei dunklere Flügelbinden erkennbar. Bis zur Schnabelmitte hat sie eine weiße, leicht aufgewölbte Wachshaut.
Paar (CC BY-SA 3.0) Rovdyr

In der Stadt

Türkentauben sind echte Kulturfolger und besiedeln bevorzugt Siedlungsräume. Sie benötigen offene Gebiete zur Nahrungssuche und bevorzugen Nadelbäume als Brut- und Schlafplätze. Diese Lebensräume stehen vor allem in Parks zur Verfügung.

Sie sind wenig scheu und nutzen besonders im Winter gerne Futterstellen.

Wissenswertes

  • Die Türkentaube ist eine der wenigen Arten, die sich ohne menschliches Zutun in Europa verbreitet hat. Sie sind ganzjährig anzutreffen.

  • Vor 100 Jahren gab es sie noch nicht in Europa. Ihr Verbreitungsgebiet reichte von Japan bis zur Türkei. Seither hat sie sich kontinuierlich ausgebreitet und besiedelt seit 2005 den gesamten europäischen Kontinent.

  • Der deutschsprachige Name "Türkentaube" bezieht sich auf das Hauptverbreitungsgebiet dieser Taube vor 100 Jahren: der Türkei.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
im Flug (CC BY-SA 3.0) Joefrei

Quellen

Paar, Harald wehner, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2015-04-13-Tuerkentauben-Paar4.JPG

Paar, Rovdyr, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Streptopelia_decaocto%3B_Szczecin%2C_Poland_3.JPG

im Flug, Joefrei, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:T%C3%BCrkentaube_im_Flug_beim_Nestbau.jpg

Witt, K. & Steiof, K. (2013) Rote Liste und Liste der Brutvögel von Berlin, 3. Fassung, 15.11.2013. In: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V. (Hrsg.) Berliner Ornithologischer Bericht, Band 23, Berlin: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V., 1-23.

Seite „Türkentaube“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26.01.2016, 14:50 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=T%C3%BCrkentaube&oldid=150710251 (Abgerufen: 18.02.2016).

Artenfinder (2016) Streptopelia decaocto (Türkentaube), URL: https://arteninfo.net/elearning/voegel/speciesportrait/3017 (Abgerufen: 24.04.2016).

NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. (o.J.) Stunde der Wintervögel. Die Türkentaube, URL:https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/vogelportraets/13059.html (Abgerufen: 24.04.2016).