Chaerophyllum temulum

Hecken-Kälberkropf

Taumel-Kälberkropf

Habitus (CC BY-SA 3.0) Krzysztof Ziarnek, Kenraiz

Beschreibung

Der Hecken-Kälberkropf kann fast 1,5 Meter hoch werden.

Die Blätter sind rauhaarig und zweifach geteilt (gefiedert).

Eine Pflanze hat mehrere Stängel. Die Stängel sind verzweigt, rund und steif borstig behaart. Zur Basis hin haben sie dunkelrote Flecken und keulenartige Verdickungen an den Verzweigungen.

Die Blüten sind klein und besitzen fünf weiße Kronblätter. Sie gruppieren sich sechs- bis zwölfstrahlig in mehrfachverzweigten Blütenständen (doppeldoldig).

Die Früchte sind schmal-oval bis länglich.

Merkmale

Hecken-Kälberkropf

Chaerophyllum temulum
  • schwach giftig

  • würziger Geruch

  • rauhaarige Blätter und Stängel

Blütenstand (CC BY-SA 3.0) Philipendula

In der Stadt

Der Hecken-Kälberkropf wächst entlang von Waldrändern und auf Wiesen. Er bevorzugt stickstoffreiche, feuchte Lehmböden. Er kommt aber auch in trockenerem Gelände vor. Er ist ein Stickstoffzeiger.

Wissenswertes

  • Sein Geruch ist schwach würzig und erinnert an Möhren und Kümmel.

  • Die Früchte verbleiben im Winter oft an der Pflanze.

  • Die Blütezeit ist von Mai bis Juli.

  • Er ist eine zweijährige Pflanze. Das bedeutet die Pflanze wird zwei Jahre alt, blüht jedoch nur einmal und stirbt nach der Reifung der Samen ab.

  • Im Vorbeigehen stoßen Tiere die trockenen, reifen Stängel an. Dadurch werden die reifen Früchte weit fortgeschleudert und ausgebreitet.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
  • Er hat einen geringen Toxingehalt und ist für Menschen schwach giftig. Tiere, die den Hecken-Kälberkropf fressen, erleiden Lähmungen und fangen an zu taumeln.

Habitus (CC BY-SA 4.0) Krzysztof Ziarnek, Kenraiz

Quellen

Habitus, Krzysztof Ziarnek, Kenraiz, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chaerophyllum_temulum_kz1.JPG

Blütenstand, Philipendula, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chaerophyllum_temulum_blossom.jpg

Habitus, Krzysztof Ziarnek, Kenraiz, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chaerophyllum_temulum_kz2.JPG

Seite „Hecken-Kälberkropf“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18.05.2018, 15:55 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hecken-K%C3%A4lberkropf&oldid=177540435 (Abgerufen: 13.07.2018).

Seitz, B., Ristow, M., Meißner, J., Machatzi, B. & Sukopp, H. (2018) Rote Liste und Gesamtartenliste der etablierten Farn- und Blütenpflanzen von Berlin. In: Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege / Senatsverwaltung für Umwelt, Klima und Verkehr (Hrsg.) Rote Listen der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere von Berlin, URL: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/artenschutz/artenlisten-rote-listen/farn-und-bluetenpflanzen/ (Abgerufen: 26.03.2021).

Seite „Kälberkröpfe“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17.06.2018, 17:14 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=K%C3%A4lberkr%C3%B6pfe&oldid=178398274 (Abgerufen: 13.07.2018).

Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=1494& (Abgerufen: 13.07.2018).