Oxalis dillenii

Dillenius Sauerklee

Blüte und Blätter (CC-BY-SA 2.0) Melissa McMasters

Beschreibung

Die hübsche Pflanze bleibt eher klein, fällt aber trotzdem ins Auge. Ausgewachsen wird der Dillenius Sauerklee etwa 20 Zentimeter hoch, also ungefähr so groß wie ein kleiner Blumentopf.

Die Blätter sind grün bis rötlich gefärbt und in drei herzförmige Abschnitte geteilt – genau so, wie man es von Kleeblättern kennt. Die Stiele, an denen die Blätter sitzen, sind leicht behaart und schimmern graugrün.

Der Stängel wächst gerade nach oben und verzweigt sich oft schon nahe am Boden. Auch er ist von feinen, graugrünen Härchen überzogen, was ihm ein samtiges Aussehen verleiht.

Im Frühling und Sommer schmückt sich der Dillenius-Sauerklee mit hellgelben Blüten. Fünf Blütenblätter sitzen kreisförmig angeordnet zusammen – wie kleine, leuchtende Sterne auf dem Waldboden.

Nach der Blüte bildet die Pflanze längliche, fein behaarte Kapseln. Darin stecken rötliche Samen, die mit auffälligen weißen Rillen verziert sind.

Merkmale

Dillenius Sauerklee

Oxalis dillenii
  • typische Kleeblatt-Blätter

  • graugrün behaarte Stängel und Blattstiele

Habitus (CC BY-SA 4.0) Stefan.lefnaer

In der Stadt

Der Dillenius Sauerklee bevorzugt einen nährstoffreichen, mäßig trockenen bis frischen Boden. In der Stadt wächst er auf Äckern, Friedhöfen, Schuttplätzen, an Wegesrändern und in Gärten.

Wissenswertes

  • Blütezeit:

    Die Blättchen klappen sich oft zusammen. Juli bis Oktober

  • Die reifen Früchte stehen unter Druck und öffnen sich bei Berührung explosionsartig.

  • In Berlin wurde der Dillenius Sauerklee erstmals 1961 nachgewiesen.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht bewertet
  • Lebensform:

    ein- bis mehrjährig

  • Der Dillenius Sauerklee stammt aus Nordamerika

  • Der deutsche Name Sauerklee bezieht sich auf die in der Pflanze enthaltende Oxalsäure.

  • Die Blätter enthalten Oxalsäure. Sie entzieht dem Körper Calcium.

  • Verbreitung:

    Die Pflanze wurde vermutlich im 19. Jahrhundert über den Mittelmeerraum nach Deutschland gebracht. Sie gehört zu den nicht-einheimischen Pflanzen (Neophyten).

Habitus (CC BY-SA 2.0) abbamouse

Quellen

Blüte und Blätter, Melissa McMasters, CC-BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oxalis_dillenii_(16982149333).jpg

Habitus, Stefan.lefnaer, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oxalis_dillenii_sl3.jpg

Habitus, abbamouse, CC BY-SA 2.0, https://www.flickr.com/photos/abbamouse/2443358533

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