Beschreibung
Das Hermelin ist gut an seinem langgestreckten schlanken Körper zu erkennen. Im Winter erscheint sein Fell reinweiß. Im Sommer ist die Oberseite braun gefärbt. Die schwarze Schwanzspitze ist sowohl im Sommer- als auch im Winterfell zu erkennen. Die Trittspuren sind länglich mit fünf Zehenballen und je nach Untergrund gut erkennbar.
Merkmale
Hermelin
Mustela erminea
schwarze Schwanzspitze
Verwechslungsarten
Mauswiesel
Mustela nivalis
Steinmarder
Martes foina
In der Stadt
Das Hermelin kommt häufig in der Nähe menschlicher Siedlungen vor. Für sein Vorkommen spielt das Vorhandensein von Beute (Mäuse, Ratten, Kaninchen) eine zentrale Rolle. Im Stadtbereich nutzt es das durch den Menschen verursachte zusätzliche Nahrungsangebot.
Seit dem Mittelalter wurde es als Mäusefänger auf Höfen und als Haustier gehalten. Sein reinweißes Winterfell ist vor allem in der Pelzindustrie beliebt.
Wissenswertes
Nach dem Mauswiesel ist das Hermelin das zweitkleinste heimische Raubtier.
Das Hermelin kann bis zu sieben Jahre alt werden. Es hat jedoch viele Fressfeinde und wird daher meinst nur ein bis zwei Jahre alt.
Das reinweiße Winterfell, der sogenannte Hermelinpelz, gilt seit dem Altertum als begehrter königlicher Schmuck. Dieser sollte die Unbeflecktheit und Reinheit des Trägers symbolisieren.
Es ist ein Mythos, dass Hermeline ihrer Beute das Blut aussagen.
Es ist hauptsächlich dämmerungsaktiv. Als Versteck nutzt es Baum- und Felsspalten, Steinhaufen und verlassene Nester anderer Tiere.
- Gefährdungsstatus Deutschland: Daten unzureichend
Quellen
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