Beschreibung
Der Schwarze Nachtschatten kann über einen halben Meter hoch werden.
Die Blätter sind eiförmig oder dreieckig. Sie haben Blattstiele. Der Blattrand ist meist buchtig gezähnt.
Der Stängel kann niederliegend oder aufrecht wachsen.
Die Blüten haben fünf weiße Kronblätter, die bis zur Hälfte miteinander verwachsen sind. Die gelben Staubblätter sind deutlich sichtbar.
Die Pflanze bildet schwarze Beeren. In seltenen Fällen können sie auch grünlichgelb sein.
Merkmale
Schwarzer Nachtschatten
Solanum nigrum
giftig
deutlich sicherbare, gelbe Staubblätter
In der Stadt
Der Schwarze Nachtschatten wächst auf Schuttplätzen, Äckern und in Gärten. Er ist verbreitet und gut an unterschiedliche Umweltverhältnisse angepasst. Längere Trockenperioden kann er jedoch nicht überstehen.
Wissenswertes
Die Blütezeit ist von Juni bis Oktober.
Hühner können nach dem Fressen seiner giftigen, unreifen Beeren verenden. Daher hat sich auch der Name "Hühnertod" eingebürgert.
Er ist eine einjährige Pflanze. Das bedeutet die Pflanze stirbt im ersten Jahr nach der Reifung der Samen ab.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Er wird häufig als Giftpflanze kategorisiert. Die Konzentration seiner Giftstoffe ist aber vermutlich abhängig vom Alter der Pflanze sowie vom Klima und Bodentyp, in dem sie wächst. So lässt sich erklären, dass er mal als Giftpflanze, aber auch als Nahrungsmittel gilt.
Quellen
Habitus, John Tann, CC BY 2.0, https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Nachtschatten#/media/Datei:Black_nightshade_flower_(3438091564).jpg
Früchte, Harald Hubich , CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Nachtschatten#/media/Datei:Solanum_nigrum_leafs_flowers_fruits.jpg
Blüten, Juni aus Kyoto, CC BY 2.0, https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Nachtschatten#/media/Datei:Solanum_nigrum.jpg
Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.
Seitz, B., Ristow, M., Meißner, J., Machatzi, B. & Sukopp, H. (2018) Rote Liste und Gesamtartenliste der etablierten Farn- und Blütenpflanzen von Berlin. In: Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege / Senatsverwaltung für Umwelt, Klima und Verkehr (Hrsg.) Rote Listen der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere von Berlin, URL: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/artenschutz/artenlisten-rote-listen/farn-und-bluetenpflanzen/ (Abgerufen: 26.03.2021).
Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.
Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=5665& (Abgerufen: 04.09.2018).
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Netzwerk Phytodiversität Deutschlands (NetPhyD) e.V. (o.J.) Deutschland Flora. Floristische Kartierung Deutschlands, URL: https://karten.deutschlandflora.de/map.phtml?config=taxnr5665&PHPSESSID=14sdtgmreditr35p36lhluip67&resetsession=allGroups (Abgerufen: 04.09.2018).