Epilobium ciliatum

Drüsiges Weidenröschen

Habitus (CC BY-SA 3.0) Olivier Pichard

Beschreibung

Das Drüsige Weidenröschen wächst meistens bescheiden unter einem Meter. Gelegentlich schießt es aber fast auf 1,50 Meter in die Höhe.

Die Blätter sind länglich und am Rand fein gezähnt.

Der Stängel ist kantig und im oberen Bereich leicht drüsig behaart. Am Boden bildet er eine Rosette aus Blättern.

Die Blüten sind hellrosa bis weiß und trichterförmig – ein hübscher Blickfang im Sommer.

Nach der Blüte entstehen drüsig behaarte Kapseln. Die Samen tragen einen kleinen Haarschopf, der ihnen hilft, vom Wind oder vorbeiziehenden Tieren verbreitet zu werden.

Merkmale

Drüsiges Weidenröschen

Epilobium ciliatum
  • Blattrosette am Grund

  • Blätter mit gezähntem Rand

Blüte (CC BY-SA 3.0) Walter Siegmund

In der Stadt

Das Drüsige Weidenröschen wächst auf frischen, nährstoffreichen Lehmböden. Es bevorzugt Kahlschläge, Böschungen, Gärten, Waldränder und Röhricht.

Wissenswertes

  • Blütezeit:

    Juni bis Oktober

  • Lebensform:

    mehrjährig - die Pflanze blüht und fruchtet im Allgemeinen jährlich (ausdauernde Pflanze).

  • Das Drüsige Weidenröschen stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist in Deutschland seit 1927 nachgewiesen. Damit zählt es hierzulande zu den nicht-einheimischen Pflanzen, den sogenannten Neophyten.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht bewertet
Blätter (CC BY-SA 3.0) Walter Siegmund

Quellen

Habitus, Olivier Pichard, CC BY-SA 3.0, https://species-id.net/openmedia/File:Epilobium_ciliatum_eu_76_14062008_2.jpg

Blüte, Walter Siegmund , CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Epilobium_ciliatum_0374.JPG

Blätter, Walter Siegmund , CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Epilobium_ciliatum_0396.JPG

Seite „Drüsiges Weidenröschen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29.05.2017, 15:39 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dr%C3%BCsiges_Weidenr%C3%B6schen&oldid=165913073 (Abgerufen: 23.07.2018).

Bundesamt für Naturschutz (o.J.) Artensteckbriefe, URL: http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=21642& (Abgerufen: 23.07.2018).

Seitz, B., Ristow, M., Meißner, J., Machatzi, B. & Sukopp, H. (2018) Rote Liste und Gesamtartenliste der etablierten Farn- und Blütenpflanzen von Berlin. In: Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege / Senatsverwaltung für Umwelt, Klima und Verkehr (Hrsg.) Rote Listen der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere von Berlin, URL: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/artenschutz/artenlisten-rote-listen/farn-und-bluetenpflanzen/ (Abgerufen: 26.03.2021).