Beschreibung
Der Baumpieper erinnert an einen Spatz, ist aber kleiner, graziler und schlanker. Die braune Oberseite und die hellbraune Brust sind kräftig dunkelbraun bis schwarz längsgestreift.
Beim Jungtier ist der Bürzel schwarzbraun gefleckt.
Merkmale
Baumpieper
Anthus trivialis
sitzt oft auf Bäumen
deutlich gekrümmte Hinterkralle
Gesang
Conrads, CC BY-SA 3.0
Verwechslungsarten
Wiesenpieper
Anthus pratensis
Heidelerche
Lullula arborea
In der Stadt
Der Baumpieper besiedelt regelmäßig Wälder am Stadtrand. Selten kommt er auf intensiv genutzten Grünflächen wie Stadtparks oder Gärten vor. Als Bodenbrüter benötigt er für den Nestbau ungestörte Grünflächen mit angrenzendem Baumbestand, die in der Stadt nicht immer einfach zu finden sind.
Wissenswertes
Bei Gefahr lenkt das Weibchen die Feinde vom Nest ab, indem es Flugunfähigkeit vortäuscht. Aus demselben Grund landen die Baumpieper nie direkt am Nest, sondern einige Meter entfernt und laufen dann die restliche Strecke.
Der aktuell in Berlin noch mittelhäufige Vogel ist hier als gefährdet eingestuft. Auch in Deutschland gehen die Bestände zurück.
Der Baumpieper ist ein Zugvogel. Er brütet in Europa zwischen April und August und überwintert in der Sahara.
- Gefährdungsstatus Deutschland: gefährdet
Quellen
Habitus , Chris Romeiks, CC BY-NC-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anthus_trivialis_vogelartinfo_chris_romeiks_CHR4025.jpg
Habitus , Cks3976, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oriental_Tree_Pipit.jpg
Habitus , Dr. Raju Kasambe, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tree_Pipit_Anthus_trivialis_by_Dr._Raju_Kasambe_DSCN7208_(cropped).jpg
Seite „Baumpieper“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21.07.2020, 23:38 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Baumpieper&oldid=202100514 (Abgerufen: 10.02.2021).
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