Beschreibung
Die Westliche Honigbiene hat einen kurzen, breiten Kopf und einen gedrungenen Körper. Sie ist dunkelbraun und hat bräunliche bis gelbliche filzige Querstreifen. Der Brustkorb ist bräunlich bis rötlich gelb. Der Kopf und die Augen sind schwarz. Der Brustkorb und der Kopf sind mit vielen, bräunlichen, filzigen Borsten bedeckt. Der Vorderflügel hat eine nierenförmig gebogene und sehr lange Radialzelle.
Die Männchen (Drohnen) sind größer und breiter als die Arbeiterinnen. Außerdem haben sie keinen Stachel.
Die Königin und die Arbeiterinnen sind schmal und schlank. Die Königin ist länger als Arbeiterinnen und der Hinterleib überragt deutlich die Flügel.
Merkmale
Westliche Honigbiene
Apis mellifera
abstehende Haare
nierenförmig gebogene und sehr lange Radialzelle im Vorderflügel
In der Stadt
Städte sind der ideale Lebensraum für Honigbienen. Die oft vielfältige Auswahl an unterschiedlichen Blüten sichert der Honigbiene ein kontinuierliches Angebot an Nektar. Die Nahrungsvielfalt der Stadt kann sich außerdem positiv auf das Immunsystem der Honigbienen auswirken. Auch werden in Städten Pestizide, die schädlich für Honigbienen sein können, meist nicht großflächig eingesetzt.
Wissenswertes
Sie fliegt von März bis Oktober.
Sie bildet Staaten, die über viele Jahre bestehen können. Sie setzen sich zusammen aus bis zu 80.000 Arbeiterinnen, die von einer Königin dominiert werden.
Sie kam ursprünglich im Wald vor und baut ihre Nester bevorzugt in Baumhöhlen.
Die Arbeiterinnen beherrschen zur Kommunikation neuer Futterquellen eine eigene Sprache. Sie ist unter Insekten einmalig.
Königinnenlarven werden länger mit Gelée royale, einem speziellen Futtersaft, gefüttert als Arbeiterinnenlarven. Es wird im Verkauf geradezu als Wundermittel gepriesen. Tatsächlich geht von ihm keine besondere positive Wirkung auf den Menschen aus – er birgt im Gegenteil sogar gesundheitliche Gefahren, wie z.B. das Auslösen allergischer Reaktionen. Zudem müssen für seine Gewinnung Königin und Königinnenlarven aus dem Bienenvolk entfernt werden. Dies ist eine extreme Stresssituation für das Bienenvolk und bringt das Gleichgewicht des Volkes massiv durcheinander.
Es gibt zahlreiche Unterarten und Zuchtrassen.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Quellen
Habitus, Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Apis_mellifera_Western_honey_bee.jpg
Habitus, Richard Bartz, Munich Makro Freak & Beemaster Hubert Seibring, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Apis_mellifera_carnica_worker_hive_entrance_3.jpg
Habitus, Hans Hillewaert, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Apis_mellifera_(in_flight).jpg
Bellmann, H. (1999) Der neue Kosmos-Insektenführer. Über1400 Fotos, Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.
Bellmann, H. (2005) Bienen, Wespen, Ameisen. Hautflügler Mitteleuropas, Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.
Seite „Westliche Honigbiene“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17.12.2017, 13:26 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Westliche_Honigbiene&oldid=172049058 (Abgerufen: 20.12.2017).
Tierdoku (2013) Westliche Honigbiene, URL: http://tierdoku.com/index.php?title=Europ%C3%A4ische_Honigbiene (Abgerufen: 20.12.2017).
Stadtbienen e.V. (o.J.) Bienen in der Stadt, URL: https://www.stadtbienen.org/wissen/bienenwissen/bienen-in-der-stadt/ (Abgerufen: 20.12.2017).
Saure, C. (2005) Rote Liste und Gesamtartenliste der Bienen und Wespen (Hymenoptera part.) von Berlin mit Angaben zu den Ameisen. In: Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Hrsg.) Rote Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere von Berlin, URL: https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/artenschutz/artenlisten-rote-listen/insekten/ (Abgerufen: 29.03.2021).
Nuß, M., Liebig, W.-H. & Fritzsche, M. (2017) Westliche Honigbiene (Apis mellifera Linnaeus, 1758), URL: https://www.insekten-sachsen.de/Pages/TaxonomyBrowser.aspx?Id=231852 (Abgerufen: 20.12.2017).