Mustela nivalis

Mauswiesel

Hermännchen, Kleinwiesel, Zwergwiesel

Habitus (CC BY-SA 2.0) Keven Law

Beschreibung

Das Mauswiesel ist klein und schlank mit kurzen Beinen. Die Oberseite ist rotbraun und die Bauchseite weiß. Die kurzen Beine und der Schwanz sind braun. Seine Spuren haben einen länglichen Sohlenballen. Die fünf Zehenballen sind meist gut erkennbar.

Das Weibchen ist deutlich schlanker und leichter als das Männchen.

Merkmale

Mauswiesel

Mustela nivalis
  • marderartig, brauner Schwanz ohne schwarze Spitze

Habitus (CC BY 3.0) Jerzy Strzelecki

In der Stadt

Mauswiesel besiedeln vor allem Streuobstwiesen, Weiden und Waldrandgebiete, die genügend Unterschlupf bieten. Schutz bieten ihnen Erd- und Baumlöcher oder Steinhaufen.

Mauswiesel wurden schon früh zur Schädlingsbekämpfung in Haus und Hof eingesetzt. Sie werden weniger stark wegen ihres Felles gejagt oder gezüchtet als andere Marderarten.

Wissenswertes

  • Ihre Hauptnahrung sind verschiedene Kleinsäugerarten, insbesondere Mäuse. Auf Grund ihres kleinen schmalen Körpers können sie mühelos in unterirdische Mäusegänge eindringen.

  • In Deutschland kommt vor allem die Unterart Mustela nivalis vulgaris vor. Diese zeichnet sich durch eine ungerade Grenzlinie zwischen Bauch- und Rückenfell aus. Auch zeigt sie keinen Wechsel zwischen Sommer- und Winterfell.

  • Das Mauswiesel erlegt häufig mehr Beutetiere als es fressen kann. Aus den Resten wird ein Nahrungsvorrat angelegt.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: Daten unzureichend
  • Das Mauswiesel galt früher als Unglücksbote. Auch wurde es mit Hexerei in Verbindung gebracht.

Habitus (CC-BY-SA 4.0) Juan lacruz

Quellen

Habitus , Keven Law, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mustela_nivalis_-British_Wildlife_Centre-4.jpg

Habitus , Jerzy Strzelecki, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Least_Weasel(js)02.jpg

Habitus , Juan lacruz, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mustela_1.jpg

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