Erinaceus europaeus

Braunbrustigel

Igel, Westeuropäischer Igel, Westigel

Habitus (CC BY-SA 2.0) Jörg Hempel

Beschreibung

Der Igel ist mit seinem Stachelkleid in Deutschland unverwechselbar. Dieses bedeckt Kopf und Rücken und besteht aus 6000 bis 8000 langen, harten Stacheln. Man erkennt seine Fährten an den kleinen Pfotenabdrücken mit fünf Zehen und Krallen. Die Abdrücke der Vorder- und Hinterpfoten liegen meist paarig hintereinander oder sind überlappend in einer breitbeinigen Gehspur angeordnet.

Merkmale

Braunbrustigel

Erinaceus europaeus
  • Stachelkleid

Schnaufen und Boxen

Tembrock, CC BY-SA 3.0

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Trittsiegel (CC BY-SA 3.0) James Lindsey

In der Stadt

Die nachtaktiven Igel sind häufig in Gärten, Parks, auf Friedhöfen und auf Brachen zu finden. In der Stadt ernähren sie sich neben Käfern, Regenwürmern und Schnecken auch von Katzenfutter. Igelfreundliche Gärten sind mit ausreichend Laubhaufen, Hecken oder Steinhaufen belassen, welche den Tieren als Winterquartiere dienen.

Igel werden beim Überqueren größerer Straßen häufig Opfer des Autoverkehrs.

Wissenswertes

  • Der Igel hält von Oktober bis März Winterschlaf. Hierzu sucht er einen warmen Unterschlupf, wie beispielsweise trockene Laub- oder Steinhaufen, auf.

  • Er kommt bereits mit rund 100 weichen, weißen Stacheln auf die Welt. Bei Gefahr kann er sich fast vollständig in sein Stachelkleid einrollen.

  • Pflanzliche Nahrung wie Obst, Gemüse und Früchte können von Igeln aufgrund ihres kurzen, einfachen Verdauungstraktes nicht verwertet werden.

  • Bei den Stacheln handelt es sich um modifizierte Haare. Ein Stachel wird im Durchschnitt 12 bis 18 Monate alt bevor er ausfällt und ersetzt wird.

  • Als sogenannte Kulturfolger leben Igel bevorzugt im Siedlungsbereich des Menschen. Zunehmende Bebauung und stark befahrene Verkehrswege führen jedoch mittlerweile wieder zur Abnahme der Bestände.

  • Zu Winterbeginn werden manchmal unterkühlte oder kranke Jungtiere aufgefunden. Hierbei handelt es sich um im Spätsommer geborene Tiere, die ungenügend Fettreserven aufgebaut haben, um Winterschlaf zu halten. Weitere Hilfe bieten NABU Igelschutz oder Igelhilfe Berlin.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: Vorwarnliste
Habitus (CC BY-SA 3.0) Abderitestatos

Quellen

Habitus , Jörg Hempel, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Erinaceus_europaeus_LC0119.jpg

Trittsiegel, James Lindsey, CC BY-SA 3.0, http://popgen.unimaas.nl/~jlindsey/commanster.html

Habitus , Abderitestatos, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Erinaceus_europaeus_I.jpg

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (o.J.) Braunbrustigel, URL: http://www.izw-berlin.de/braunbrustigel.html (Abgerufen: 06.05.2016).

Seite „Braunbrustigel“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19.04.2016, 08:24 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Braunbrustigel&oldid=153609833 (Abgerufen: 06.05.2016, 15:03 UTC)

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BUND Darmstadt (o.J.) Igel richtig schützen – nur wenige Igel brauchen Hilfe im Herbst, URL: http://darmstadt.bund.net/service_und_beratung/igelschutz_aber_richtig/ (Abgerufen: 06.05.2016).

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