Beschreibung
Der Springfrosch ist ein relativ schlanker Braunforsch mit langen Hinterbeinen und einer mäßig zugespitzten Schnauze. Meist hat er laubähnliche Farben, wie gelbbraun, rotbraun, sandfarben oder graubraun mit keinen oder verwaschenen Flecken. Seine Kehle ist im Gegensatz zu vielen anderen Braunfröschen unbefleckt. Charakteristisch ist das große, nah am Auge liegende Trommelfell.
Männchen können bis 6,5 cm lang werden.
Die Weibchen sind deutlich größer und werden bis 9 cm lang.
Merkmale
Springfrosch
Rana dalmatina
großes, nah am Auge liegendes Trommelfell
lange Hinterbeine
In der Stadt
Die Zerstörung und Beeinträchtigung seiner Lebensräume durch den Eintrag von Müll, Dünger und Umweltgiften gefährden seine Bestände. Vor allem die Verinselung der Lebensräume einhergehend mit der Zerschneidung der Wanderstrecken und Habitate wirkt sich auf seine Populationsdichte aus. Umso wichtiger ist es Maßnahmen voran zu treiben die dieser Zerschneidung entgegen wirken. Dazu gehören z.B. das Errichten von Grünbrücken, Amphibientunneln und das Sicherstellen neuer ökologischer Trittsteine, um verinselte Habitate wieder miteinander zu vernetzen.
Wissenswertes
Springfrösche sind gut mit der Fersenprobe zu bestimmen. Dabei streckt man das Hinterbein vorsichtig nach vorne. Bei einem erwachsenen Tier überragt es deutlich die Schnauzenspitze.
Nach der Winterruhe läuten Springfrösche sozusagen die Amphibiensaison ein. Geschlechtsreife Tiere sind im zeitigen Frühjahr, oft auch schon im Februar die ersten Frösche am Laichgewässer.
Die Rufe der Männchen sind sehr leise, da sie keine Schallblase besitzen und die Laute werden meist unter Wasser abgegeben.
Die Weibchen heften einzelne Laichballen mit 400-1800 Eiern an Äste, Wurzeln oder diverse Pflanzenstängel unter Wasser, sodass sie wie „aufgespießt“ aussehen.
Fluchtsprünge können is zu 2 m weit und 75 cm hoch sein.
- Gefährdungsstatus Deutschland: gefährdet
Sein Name bezieht sich auf sein großes Springvermögen.
Quellen
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Weibchen, Weddi, CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kottenforst_Bonn_Annaberger_Feld_M%C3%A4rz_2014_Weddeling2_7616.jpg
Laich, Christian Fischer, CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:RanaDalmatinaSpawn.jpg
Kwet, A. (2015) Reptilien und Amphibien Europas. 250 Arten mit Verbreitungskarten, Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.
Blab, J. & Vogel, H. (2002) Amphibien und Reptilien erkennen und schützen, München: BLV.
Glandt, D. (2008) Heimische Amphibien: Bestimmen – Beobachten – Schützen, Wiebelsheim: AULA-Verlag.
Glandt, D. (2015) Die Amphibien und Reptilien Europas, Wiebelsheim: Quelle & Meyer Verlag.
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Seite „Springfrosch“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 03.03.2018, 21:34 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Springfrosch&oldid=174590206 (Abgerufen: 08.03.2018).
NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. (o.J.) Weitspringer aus dem Süden. Der Springfrosch (Rana dalmatina), URL: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/amphibien-und-reptilien/amphibien/artenportraets/10691.html (Abgerufen: 08.03.2018).
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Riegler, C. (o.J.) Springfrosch - Rana dalmatina (BONAPARTE, 1840), URL: https://www.herpetofauna.at/index.php/slider-amphibien/22-springfrosch-rana-dalmatina-bonaparte-1840 (Abgerufen: 08.03.2018).