Beschreibung
Die Weiße Maulbeere ist ein kleiner, sommergrüner Baum oder Strauch mit einer rundlichen, lichtbelaubten Krone. Er kann bis zu 15 m hoch werden.
Die zugespitzten Blätter wachsen am Zweig zueinander versetzt (wechselständig). Der Blattrand ist grob gesägt und der Blattstiel enthält eine milchige Flüssigkeit. Die Blätter eines Baumes können in der Form sehr stark variieren. Sie können ganzrandig, breit eiförmig bis tief unregelmäßig gelappt sein.
Die Rinde ist graubraun mit einer rissigen Borke.
Die Blüten sind grünlich unauffällig und stehen zusammen in Trauben (den Blütenständen). Es gibt weibliche und männliche Blüten. Die weiblichen Blütenstände sind weißliche, kleine „Köpfchen“. Die männlichen Blütenstände sind „Kätzchen“ mit langem Stiel.
Die Frucht ist die Maulbeere. Sie kann in der Farbe von weiß bis dunkelviolett variieren. Sie ist eine Sammelsteinfrucht.
Merkmale
Weiße Maulbeere
Morus alba
variable Blätter
In der Stadt
Die Weiße Maulbeere steht meist in Gärten, ist aber auch in Alleen zu finden. Sie bevorzugt sonnige, frische und windgeschützte Standorte.
Wissenswertes
Das Laub wird in Asien, früher auch in Europa, bei der Aufzucht von Seidenraupen eingesetzt.
Sie blüht im Mai.
Die Fruchtreife erfolgt im Juni bis August.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht bewertet
Sie stammt ursprünglich aus Ostasien und wird seit ca. 1596 in Europa kultiviert. Sie gehört zu den nicht-einheimischen Pflanzen (Neophyten).
Die Früchte sind essbar und schmecken süß.
Quellen
Blatt, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://offene-naturfuehrer.de/web/Datei:Morus_alba_(11).JPG
Habitus, Alborzagros, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Morus_alba_-_Tehran.JPG
weibliche Blüte, Suyash Dwivedi, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Morus_alba_flowers_in_India.jpg
Aas, G. & Riedmiller, A. (2002) Laubbäume. Bestimmen – Kennenlernen – Schützen, Bindlach: Gondrom Verlag.
Amann, G. & Richter, P. (1962) Bäume und Sträucher des Waldes, Melsungen: Verlag J. Neumann – Neudamm.
Böhlmann, D. (2015) Laubbäume temperierter Klimate mit ihrer Artenvielfalt, Berlin: Patzer Verlag.
Mitchell, A. (1975) Die Wald- und Parkbäume Europas. Ein Bestimmungsbuch, Hamburg und Berlin: Verlag Paul Parey.
Seite „Weiße Maulbeere“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31.12.2015, 11:05 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wei%C3%9Fe_Maulbeere&oldid=149630885 (Abgerufen: 19.05.2016).