Koelreuteria paniculata

Blasenesche

Blasenbaum

Blatt (CC BY-SA 4.0) Alice Kracht

Beschreibung

Die Blasenesche ist ein bis zu 15 m hoher, sommergrüner Baum mit einer sehr breiten und ausladenden Krone.

Die großen Blätter wachsen am Zweig versetzt zueinander (wechselständig). Sie bestehen aus meist 7-15 Teilblättern, die mit einem einzelnen Endblättchen abschließen (unpaarig gefiedert). Diese Teilblätter sind unregelmäßig grob gesägt bis tief eingeschnitten.

Sie kann als Baum oder Strauch wachsen und hat meist einen aufrechten Stamm mit einer sehr breiten Krone. Die Borke ist graubraun und längsrissig.

Die Blüten sind gelb mit oranger Basis. Sie stehen in großen, reich verzweigten und aufrechten Rispen.

Die Früchte sind trockenhäutige Kapseln mit einer papierartigen, blasenförmigen Hülle. Die Samen sind etwa erbsengroß und dunkelbraun.

Merkmale

Blasenesche

Koelreuteria paniculata
  • große, blasige Kapseln

  • große, grob gekerbte Teilblätter

Habitus (CC BY-SA 3.0) Athenchen

In der Stadt

Die Blasenesche wird häufig als Zierbaum in Parks und Gärten eingesetzt. Sie verträgt Trockenstress und ist in Mitteleuropa weitesgehend winterhart. Auch ihr Potential zur Verbessung der städtischen Luftqualität durch Feinstaubbindung wird diskutiert.

Wissenswertes

  • Die Blasenesche ist einer der wenigen gelbblühenden Bäume. Auch blüht sie im Vergleich zu anderen Gehölzen auch relativ spät. Dies macht sie zu einem beliebten Zierbaum.

  • Sie blüht von Juni bis August.

  • Die Fruchtreife ist im August bis September.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht bewertet
  • Die Blasenesche stammt aus China, Korea und Japan. In Europa wurde sie als Zierbaum eingeführt. Sie gehört zu den nicht-einheimischen Pflanzen (Neophyten).

  • Der wissenschaftliche Name der Blasenesche bezieht sich auf J.G. Koelreuter, einem Karlsruher Botaniker, der im 18. Jahrhundert lebte. Der deutsche Name "Blasenesche" lässt sich durch die papierartigen Fruchtkapseln erklären, die wie aufgeblasen aussehen.

  • Die ganze Pflanze ist leicht giftig.

Blütenstand (CC BY-SA 4.0) Alice Kracht

Quellen

Blatt, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://offene-naturfuehrer.de/web/Datei:Koelreuteria_paniculata_(4).JPG

Habitus, Athenchen, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Koelreuteria_paniculata2.jpg

Blütenstand, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://offene-naturfuehrer.de/web/Datei:Koelreuteria_paniculata1.JPG

Aas, G. & Riedmiller, A. (2002) Laubbäume. Bestimmen – Kennenlernen – Schützen, Bindlach: Gondrom Verlag.

Forum DIE GRÜNE STADT (2013) Bäume und Pflanzen lassen Städte atmen. Schwerpunkt - Feinstaub, URL: https://www.die-gruene-stadt.de/baeume-und-pflanzen-lassen-staedte-atmen.pdfx (Abgerufen: 02.08.2018).

Roth, L., Daunderer, M. & Kormann, K. (2008) Giftpflanzen - Pflanzengifte. Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen, Hamburg: Nikol Verlag.

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