Tsuga canadensis

Kanadische Hemlocktanne

Kanadische Schierlingstanne

Nadeln und Zapfen (CC BY 3.0 US) Keith Kanoti, Maine Forest Service, USA

Beschreibung

Die Kanadische Hemlocktanne ist ein immergrüner Nadelbaum. Sie wird in Mitteleuropa bis zu 30 Meter hoch.

Die glänzend grünen Nadeln sind vorne rund. Auf der Unterseite haben sie zwei helle Streifen. In der Zweigmitte wachsen meist Nadeln, die mit der Unterseite nach oben zeigen.

Die Borke ist rotbraun bis schwarzbraun. Bei älteren Bäumen hat sie tiefe Risse.

Es gibt männliche und weibliche Blütenzapfen. Die männlichen Blütenzapfen sind klein und gelblich. Sie sitzen seitlich am Zweig. Die weiblichen Blütenzapfen sind größer, grünlich und sitzen an der Triebspitze.

Die reifen Zapfen sind braun und etwa zwei Zentimeter lang. Sie hängen an Stielen am Zweig.

Merkmale

Kanadische Hemlocktanne

Tsuga canadensis
  • Nadelreihe mit Unterseite nach oben

  • die unteren Äste erreichen oft den Boden

Nadeln (CC BY-SA 4.0) KATHERINE WAGNER-REISS

In der Stadt

Die Kanadische Hemlocktanne bevorzugt nährstoffreiche und feuchte Lehmböden. In der Stadt ist sie als beliebter Park- und Gartenbaum sehr häufig zu finden. Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika und wurde als Zierbaum nach Europa gebracht.

Wissenswertes

  • Die Blütezeit ist von April bis Mai.

  • Der deutsche Name Hemlocktanne bezieht sich auf den Geruch der zerriebenen Nadeln, der ähnlich dem des Schierlings (englisch "hemlock") sein und wie Mäuse-Urin riechen soll.

  • In Nordamerika wird ihr Holz in der Bau- und Papierindustrie verwendet.

  • Frische Rinde und junge Zweige werden in der Homöopathie bei Verdauungsproblemen angewandt.

  • Gefährdungsstatus Deutschland: nicht bewertet
Männliche und weibliche Blütenzapfen sowie reife Zapfen (CC BY-SA 4.0) Famartin

Quellen

Nadeln und Zapfen, Keith Kanoti, Maine Forest Service, USA, CC BY 3.0 US, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/45/Tsuga_canadensis_cones_USDA.jpg

Nadeln, KATHERINE WAGNER-REISS, CC BY-SA 4.0, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d9/Tsuga_canadensis_with_undersides_of_leaves_showing_two_white_stomatal_bands.jpg

Männliche und weibliche Blütenzapfen sowie reife Zapfen, Famartin, CC BY-SA 4.0, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9c/2021-04-18_10_44_45_Pollen%2C_immature_and_mature_seed_cones_on_an_Eastern_Hemlock_along_Briargate_Court_in_the_Franklin_Farm_section_of_Oak_Hill%2C_Fairfax_County%2C_Virginia.jpg

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Bachofer, M. & Mayer, J. (2015) Der Kosmos Baumführer. 370 Bäume und Sträucher Mitteleuropas. Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG.