Beschreibung
Die Stauden-Ambrosie kann eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen.
Am Stängel stehen die Blätter einander gegenüber (gegenständig). Sie variieren stark in ihrer Gestalt und können von ganzrandig bis stark geteilt (gefiedert) sein. Die Blattunterseite ist stark filzig behaart.
Der Stängel ist aufrecht und fein weißfilzig behaart.
Die Blüten sind sehr unscheinbar und in zahlreichen Blütenkörben zusammengefasst. Die zahlreichen nickenden Blütenkörbe sind am Stängel verteilt.
Die Pflanze bildet kleine, nussähnliche Früchte mit fünf bis sieben stumpfen Höckern.
Merkmale
Stauden-Ambrosie
Ambrosia psilostachya
filzig behaarte Blattunterseite
zahlreiche nickende Blütenkörbchen
In der Stadt
Die Stauden-Ambrosie ist vor allem an Straßenrändern, Brachflächen, in Gärten, Grünanlagen und entlang von Bahngleisen zu finden. Sie bevorzugt sonnige und warme Standorte mit nährstoffreichen, leicht sauren Böden. An anderen Standorten wächst sie auch. Dort wird sie jedoch nicht besonders hoch.
Sie wird meist durch Transporte verunreinigter Erde im Rahmen von Baumaßnahmen an verschiedenen Standorten ausgebreitet. Die Pflanze kann starke allergische Reaktionen hervorrufen. Daher wird die Stauden-Ambrosie meist entfernt. Dabei sollten möglichst viele Teile des Wurzelsystems im Boden entfernt werden.
Wissenswertes
Es gibt bundesweite Ausreißaktionen von Ambrosia bei denen die Bürger dazu aufgerufen werden, die Pflanzen großflächig zu beseitigen und ausschließlich im Hausmüll zu entsorgen.
Sie blüht von Juli bis Oktober.
Sie breitet sich vorwiegend über ihre Wurzeln aus.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht bewertet
Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika und gehört zu den nicht-einheimischen Pflanzen (Neophyten).
Der botanische Gattungsname Ambrosia ist von griechischen Wort a-brotos abgeleitet, was unsterblich bedeutet und auf die Überlebensfähigkeit der Ambrosien hindeutet.
Der Pollen ist stark allergen.
Quellen
Habitus, Krzysztof Ziarnek Kenraiz, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ambrosia_psilostachya_kz1.jpg
Weibliche Blüten, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://offene-naturfuehrer.de/web/Datei:Ambrosia_psilostachya_3.JPG
Männliche Blütenkörbchen, Alice Kracht, CC BY-SA 4.0, https://offene-naturfuehrer.de/web/Datei:Ambrosia_psilostachya_2.jpg
Seite „Traubenkräuter“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21.07.2016, 06:02 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Traubenkr%C3%A4uter&oldid=156329648 (Abgerufen: 13.09.2016).
Institut für Meteorologie, Freie Universität Berlin (2015) Aktionstag gegen Ambrosia, URL: http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/aktionstag_erster_2015.php (Abgerufen: 13.09.2016).