Beschreibung
Das Maiglöckchen kann bis zu 30 cm hoch werden. Die Blüten verströmen einen starken, charakteristischen, intensiv süßlichen Duft.
Die Blätter sind breit-lanzettlich geformt, kurz zugespitzt und haben keinen Stiel. Sie entspringen aus den unterirdischen Kriechsprossen. Die Ober- und die Unterseite sind dunkelgrün.
Die unterirdischen Teile des Sprosses (Rhizome) sind kriechend. Die oberirdischen Sprosse sind aufrecht, ohne Blätter und kantig.
Die Blüten sind in Trauben einseitig angeordneten. Sie sind weiß, breitglockig geformt und nickend. Sie bestehen aus sechs Blütenblätter. Die einzelnen Blütenblätter sind zum großen Teil verwachsen.
Die Früchte sind runde Beeren, die reif leuchtend rot werden.
Merkmale
Maiglöckchen
Convallaria majalis
stark giftig
rundliche, glockenartige Blüten
intensiver süßlicher Duft
In der Stadt
In der Stadt sind Maiglöckchen vor allem in städtischen Laubwäldern, insbesondere in Buchen- und Eichenwäldern, aber auch häufig in Gärten zu finden. Sie sind beliebte Zierpflanzen. Sie bevorzugen trockene bis mäßig feuchte, halbschattige Standorte.
Wissenswertes
Medizinisch werden die Inhaltsstoffe des Maiglöckchens zur Behandlung von Herzmuskelschwäche eingesetzt.
Es gibt eine blass-rosa blühende Zuchtsorte: 'Rosea'.
Es blüht von Mai bis Juni.
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht gefährdet
Das Maiglöckchen ist sehr stark giftig. Die Blüten und Früchte enthalten besonders viele Giftstoffe. Bereits das Blumenwasser in der Vase könnte zu Vergiftungen und Herzstillstand führen.
Quellen
Habitus, Olegivvit, CC BY-SA 3.0, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ec/Convallaria-oliv-r2.jpg
Blüte, FoeNyx, CC BY-SA 3.0, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e5/Convallaria_majalis_zoom.jpg
Früchte, Hans Kadereit, CC BY-SA 3.0, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e1/Maigl.JPG
Spohn, M., Golte-Bechtle, M. & Spohn, R. (2015) Was blüht denn da? Stuttgart: Franckh Kosmos Verlag.
Fleischhauer, S. G., Guthmann, J. & Spiegelberger, R. (2007) Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden, Baden und München: AT Verlag.
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Needon, C. & Petermann, J. (1991) Urania-Naturführer Pflanzen, Leipzig, Jena, Berlin: Urania-Verlag.
Schauer, T., Caspari, C. & Caspari, S. (2015) Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher, München: BLV.
Scherf, G. (2006) Wildpflanzen neu entdecken, München: BLV.
Seite „Maiglöckchen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15.09.2016, 20:00 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Maigl%C3%B6ckchen&oldid=157957935 (Abgerufen: 20.10.2016).