Beschreibung
Der Wunder-Lauch kann bis zu 30 cm hoch werden.
Die ein bis drei Blätter scheinen direkt aus der Erde zu kommen (grundständig). Sie sind lang, schmal und werden an der Basis schmaler. Die Mittelrippe steht deutlich hervor.
Der Stängel ist dreikantig und hat keine Blätter.
Die Einzelblüten sind weiß und breit glockenförmig. Sie stehen mit bis zu zehn Blüten in schirmartigen Verzweigungen (Dolden).
Es gibt so gut wie keine Fruchtbildung. Die Vermehrung der Pflanze wird hauptsächlich durch die Bildung von Brutzwiebeln gewährleistet.
Merkmale
Wunder-Lauch
Allium paradoxum
starker Lauchgeruch
weiße glockenförmige Blüten
In der Stadt
Der Wunder-Lauch tritt meist massenhaft in größeren Beständen auf. Er bevorzugt mäßig feuchte und schattige Standorte wie Laubwälder, Gebüsche und Parkanlagen.
Wissenswertes
Er soll eine heilende Wirkung auf Magen-Darm-Trakt und Blutkreislauf haben.
Die Blütezeit ist von April bis Mai.
Wie auch andere Lauch-Arten wirkt der Wunder-Lauch antibiotisch.
Er wird mehrere Jahre alt und blüht und fruchtet im Allgemeinen jährlich (ausdauernde Pflanze).
- Gefährdungsstatus Deutschland: nicht bewertet
Der Wunder-Lauch kommt ursprünglich aus dem Kaukasus. Er ist eine invasive nicht-einheimische Pflanze (Neophyt), die sich stark ausbreitet.
Der Wunder-Lauch ist wie andere Lauch-Arten essbar.
Quellen
Habitus, Michael Wolf, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Allium_paradoxum_01.jpg
Blätter, Botaurus, PD, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Allium-paradoxum-NB-Wallanlage-03-04-2009-18.jpg
Habitus, Kor!An (Андрей Корзун), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Allium_paradoxum_02.JPG
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